
FDJ Lieder
„Habe was für dich“: nämlich die besten und bekanntesten FDJ-Lieder aus der DDR in einem umfangreichen Archiv zusammengestellt.
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Lied der Jugend
Man hat uns Freude und Frohsinn geraubt, man hat uns geknechtet, gezwungen; jetzt sehn wir, dass Lüge war, was wir geglaubt, wir Jungen, wir Jungen, wir Jungen.
Hört die Jugend
Lasst uns Brüder werden, in Lust und Leid Gefährten, wenn unsre Lieder klingen, zieht Freude in uns ein! Hand und Herzen dienen an Pflugschar und Maschinen, dann wird das Werk gelingen, wir werden glücklich sein!
Die Freie Deutsche Jugend stürmt Berlin
Die köllsche Kraate und die münchner Madl, die schwäbsche Bursche schnürn ihr Pack und ziehn. Was kümmert uns die Grenze und der Grenzgendarm – Das junge Deutschland geht heut Arm in Arm: die Freie Deutsche Jugend stürmt Berlin.
Neues Land
Es geht ein Wille über Berge, er reißt die Grenzen, die im Land und stürmend baut er an dem Werke, das glühend auferstand. Refrain: Und über Strom und Tal und Höhen soll unser Vaterland erstehen! Vaterland, vom eignen Volk getragen, soll zur Welt die Brücke schlagen. Vaterland, vom Volk getragen.
Es lebe, was auf Erden
Es lebe, was auf Erden nach Freiheit strebt und wirbt, von Freiheit singt und saget, für Freiheit lebt und stirbt. Die Welt mit ihren Freuden ist ohne Freiheit nichts. Die Freiheit ist die Quelle der Tugend und des Lichts.
Diese Zeit braucht deine Hände
Diese Zeit ist eine Wende, noch bedrückt uns Schuld! Doch wir machen ihr ein Ende, schaffend in Geduld. Doch wir machen ihr ein Ende, schaffend in Geduld.
Sei gegrüßt, Moskau (aus dem Moskau-Walzer Film)
Moskau du, dir zum Gruß klingt durch Straßen und Gärten ein Lied. Moskau du, dir zum Gruß klingt’s im Lande, wohin man auch sieht. Dein ewig junges Antlitz, es lächelt uns zu. Wo wir gehn, wo wir stehn, immer bleibst unser Moskau du.
Euch, ihr Stahlrosse
Euch, ihr Stahlrosse, schirrn wir und leiten euren brausenden Lauf durch das Land. Eisenrosse, wie froh wir euch reiten, eure Kraft liegt in unserer Hand. Wo wir hin ziehn, seht Felder sich weiten und der Ähren gesegneter Stand. Denn wir pflügen und sä’n und wir singen im Gehen, wenn die Halme sich wiegen und schwingen. Und es leuchtet das Feld und der Himmel, die Welt und das Korn jubelt mit, wenn wir singen.
Die Antwort weiß ganz allein der Wind
Wie große Berge von Geld gibt man aus für Bomben, Raketen und Tod? – Wie große Worte macht heut mancher Mann und lindert damit keine Not? Wie großes Unheil muss erst noch geschehn, damit sich die Menschheit besinnt? Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind. Die Antwort, weiß ganz allein der Wind.
Ein schöner Tag zu Ende geht
Ein schöner Tag zu Ende geht, die Sterne sind erwacht, wir reichen uns die Hände nun und sagen „Gute Nacht“. Von Ort zu Ort, von Land zu Land erklingt ein Lied darein, reicht eure Hände fest zum Bund: Wir wollen Freunde sein!
Das Lied von Berlin
Du brauchst ja nicht aus Berlin zu sein, aus Berlin zu sein, wenn du Berliner bist. Du brauchst ja nur auf dem Kien zu sein, auf dem Kien zu sein, wo Deutschlands Hauptstadt ist. Sollst nicht dem Fremden Liebediener sein, Liebediener sein, nicht seiner kalten Pracht! Ein Deutscher muss auch Berliner sein, ein Deutscher muss auch Berliner sein, weil Berlin uns einig macht.
Wir bauen einen schönen Garten
Wir bauen einen schönen Garten, so schön wie keiner jemals war: Mit Früchten, die für alle reifen und jeder darf getrost nach Blumen greifen, denn Frucht und Blumen bringt er allen dar.
Aus der Städte dumpfer Banden
Aus der Städte dumpfer Banden, aus des Alltags Sklaverei wächst der Ruf in allen Landen: Wachet auf, der Mensch ist frei! Wachet auf, der Mensch ist frei!
Abend auf der Reede
Leb wohl, du Heimatstädtchen. Leb wohl, mein schönes Mädchen. Schon schwindet das Land, der heimische Strand. Noch immer winkt fern manche Hand. Leb wohl, du Heimatstädtchen. Leb wohl, mein schönes Mädchen. Schon schwindet das Land, der heimische Strand. Noch immer winkt fern manche Hand.
Bei dem Dröhnen der Maschinen
Bei dem Dröhnen der Maschinen singen wir das Lied der Jugend. Hei-jo, hei-jo! Ja alle singen wir das Lied der Jugend, singen von der Arbeit, singen froh von unsrer Heimat, singen wir das Lied des Friedens und von einer bessren Zeit.
Stoßbrigadenlied
Drum, Jugend, du Träger der neuen Zeit, erkenne doch deine Kraft! Es stellt sich ein jeder zum Einsatz bereit, durch Arbeit wird Frieden geschafft.
Das neue Leben
Das neue Leben muss anders werden, als dieses Leben, als diese Zeit. Da darf’s kein hungern, kein Elend geben, packt alle an, dann ist es bald so weit. Komm mit, Kamerad, steh nicht abseits, Kamerad, unser Kampf, Kamerad, ist auch dein Kampf! Halte Schritt, komm ins neue Leben mit, auf dich kommt es an, auf uns alle.
Ein neues Leben will errungen sein
Aus der Enge dieser Tage brechen wir hervor, und der rückgewandten Klage leih’n wir nicht das Ohr. Refrain: Unverzagt wir vorwärts streben, kommt und reiht euch ein! Denn ein neues, bessres Leben will errungen sein!
Auf den Straßen, auf den Bahnen
Auf den Straßen , auf den Bahnen seht ihr Deutschlands Jugend ziehn. Hoch im Blauen fliegen Fahnen: Blaue Fahnen nach Berlin! Links und links, und Schritt gehalten, lasst uns in der Reihe geh’n! Unsre Fahnen sich entfalten, um im Sturm voranzuweh’n.
An der Saale hellem Strande
An der Saale hellem Strande stehen Burgen stolz und kühn, ihre Dächer sind verfallen und der Wind streicht durch die Hallen, Wolken ziehen drüber hin.
Turner, auf zum Streite
Turner, auf zum Streite! Tretet in die Bahn! Kraft und Mut geleite uns zum Sieg hinan! Ja, zu hehrem Ziel führet unser Spiel, ja, zu hehrem Ziel führet unser Spiel.
Beerenlied
Im grünen Walde bin ich gegangen, hab ein rot Tüchlein umgehangen, bin in die schwarzen Beeren gesunken, hab an dem Safte mich satt getrunken, satt getrunken für einmal. einmal ist keinmal, ihr teuflischen Beeren, der Hunger gibt mir keine Ruh! Möcht zu euch sinken, möcht von euch trinken, immer, immer, immer, immer, immerzu.
Musikanten, ihr seid Kerle
Musikanten, ihr seid Kerle, ihr versteht doch einen Spaß. Bin gekommen, euch zu ärgern, spielt drauflos, ich sing euch was. Richtet eure Melodein gut nach meinem Liedchen ein. Ihr seid alles grobe Kerle, anders kann das gar nicht sein.
Unterwegs
Wohin soll die Nachtigall, wohin soll ich? Da fehlt was, sagt mir mein Gefühl. Ich mal` meine Sehnsucht, ich bin unterwegs. Das ist es noch nicht, das Ziel.
Heute gehn wir an Bord
Heute gehn wir an Bord; morgen geht ’s fort. Schiff auf hoher See! Rings um uns her nur Wellen und Meer, ist alles, was ich seh. Hell die Gläser klingen, ein frohes Lied wir singen, Mädel, schenke ein, es lebe Lieb‘ und Wein, leb wohl, auf Wiedersehn! Hell die Gläser klingen, ein frohes Lied wir singen, Mädel, schenke ein, es lebe Lieb‘ und Wein, leb wohl, auf Wiedersehn!
Es klappert die Mühle
Lacht der Wind im Korn, lacht und lacht und lacht. Lacht darob den Tag, den ganzen, und die halbe Nacht. Hej, da-na, da-na, da-na, da-na, da-na, da-na, da-na, da, da-na, da-na, da-na, da-na, da-na, da-na, da-na, da.
Nun steht das Tor des Lebens auf
Nun steht das Tor des Lebens auf, wir wollen es durchschreiten. Es locken Wege tausendfach mit lichterfüllten Weiten. Es locken Wege tausendfach mit lichterfüllten Weiten.
Hamburgs Jung-Spartakus-Lied
In Hamburg fiel der erste Schuss, zum Barrikadenkampf rief Spartakus. Hamburgs Toten haben wir´s geschworen, euer Blut ging nicht umsonst verloren; wir schwenken die Fahne, die rote, zum Gruß und folgen euch mutig: Jung-Spartakus!
Eines Morgens in aller Frühe
Eines Morgens in aller Frühe, bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao, eines Morgens in aller Frühe trafen wir auf unsern Feind, eines Morgens in aller Frühe trafen wir auf unsern Feind.
Dort weit hinter dem Flusse
Dort weit hinter dem Flusse erglomm Licht um Licht, kaum ein Sternlein den Himmel schon zierte, als ein Spähtrupp Budjonnijs – so jung manch Gesicht – aus dem Wald über Feld galoppierte, als ein Spähtrupp Budjonnijs – so jung manch Gesicht – aus dem Wald über Feld galoppierte.