1. Strophe:

Wie große Berge von Geld gibt man aus für Bomben, Raketen und Tod? – Wie große Worte macht heut mancher Mann und lindert damit keine Not? Wie großes Unheil muss erst noch geschehn, damit sich die Menschheit besinnt? Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind. Die Antwort, weiß ganz allein der Wind.

2. Strophe:

Wie viele Straßen auf dieser Welt, sind Straßen voll Tränen und Leid? Wie viele Meere auf dieser Welt, sind Meere der Traurigkeit? Wie viele Mütter sind lang schon allein, und warten, und warten noch heut’? Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind. Die Antwort, weiß ganz allein der Wind.

3. Strophe:

Wie viele Menschen sind heut’ noch nicht frei und würden es so gerne sein? Wie viele Kinder gehn abends zur Ruh’ und schlafen vor Hunger nicht ein? Wie viele Träume erflehen bei Nacht: wann wird es bei uns anders sein? Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind. Die Antwort, weiß ganz allein der Wind.

weitere Lieder:

Ökonomie der Zeit Nehm wir mal an, so ein Langstreckenläufer läuft tausend Meter in fünf Komma drei. Da läuft er gemütlich, schaut sich noch um und die anderen laufen an ihm vorbei.
Auf Montage Abends in der Baracke lodern die Eisenöfen. Lehm wie gebrannt an den Stiefeln. Flaschenbier liefert ein Konsum, Tanzmusik aus dem Transistor, weil in der Stadt wieder mal kein Tanz ist. Einer von uns hat ’ne Freundin, di...
Adelsdorf Die hier wieder aufbaun wollten, hatten sehr wenig Zeit und kaum etwas zum Kochen und schmissen mit Holzlatten immer nach den Ratten, die nachts aus ihren Löchern krochen.
Wir sind des Friedens Soldaten Wir sind des Friedens Soldaten, keiner Nation und keiner Rasse Feind, Liebe zu menschlichen Taten und die Vernunft brüderlich uns vereint. Uns und unseren Kindern bleibe erspart der Krieg. Den Krieg zu verhindern, sei un...
An alle Bekannte Wir hab’n die Türe ausgehängt. Sie soll unser Tisch sein. Wir haben Brot und Wein gekauft und Gläser vom Nachbarn. Nun tretet ein, die ihr vorüber geht in euren ausgetret’nen Schuhen. Vergesst die Folter und den Feind fü...