1. Strophe:

Sie kamen nicht her, um für Schlagzeiln zu sorgen im heimischen Blätterwald, die steigen ins Fahrerhaus früh am Morgen, da dampft schon der graue Asphalt.

2. Strophe:

Da geht’s noch durch unkontrollierte Gebiete mit Brot, Kaffee, Reis oder Fisch, doch sitzen in jeder armseligen Hütte zu viele um einen Tisch.

3. Strophe:

Panne im Dschungel, da stehn sie drüber, bei Regengüssen auch, aber wenn geschossen wird, legt man sich lieber sehr flach auf den Bauch.

4. Strophe:

Sie müssen versorgen, sie müssen beschaffen, vorsichtig fahren, sagt der Stab, rein in den Dschungel, rein ohne Waffen, Wasser, das kochen sie ab.

5. Strophe:

Sie laden verwundete Flüchtlinge auf und bringen sie weiter nach Norden, die Unterhaltung im Fahrerhaus ist dabei spröde geworden.

6. Strophe:

Sie schwitzen und fächern sich kühlenden Wind, sie helfen, reparieren und können, wenns nur achtundzwanzig Grad sind, fast wie Angolaner friern.

7. Strophe:

So fahrn unsre Brigadisten durchs Land von Basis zu Basisstation und versetzen verbeulte W-fünfzig instand, den Weißen traut man jetzt schon.

weitere Lieder:

Hausmeister Petzold Hausmeister Petzold wohnt in der Schule und geht noch nachts durchs Haus, beißt in seine Leberwurststulle und wechselt Glühbirnen aus.
Lied vom Feuertod einer Lieben, guten Tante Beide: Wird die Liebe immerzu ein Feuer sein und bleicht das Haar, wie Sonne bleicht die Wäsche? Nein, nicht so groß, dass wir verbrennen; nicht so klein, dass wir fürchten müssten, es verlösche.
Wenn ein Flugzeug dröhnt Wenn ein Flugzeug dröhnt, wenn ein Regen fällt, wenn die Wolken sich röten, dass die Stadt nicht stöhnt, dass der Himmel hält, dass der Himmel hält, richten wir Raketen.
Nimm mein Herz Nimm mein Herz, es ist die Taube, die die Meere überfliegt, die treibt es wieder fort. Sie sucht und flieht den Ort, wo sie warm und sicher liegt.
Der Weg Und in den Nächten brennen die Feuer, schmelzen alltägliches Eis. Diese Feuer brennen ungeheuer warm und machen herzen heiß.