1. Strophe:

Musikanten, ihr seid Kerle, ihr versteht doch einen Spaß. Bin gekommen, euch zu ärgern, spielt drauflos, ich sing euch was. Richtet eure Melodein gut nach meinem Liedchen ein. Ihr seid alles grobe Kerle, anders kann das gar nicht sein.

2. Strophe:

Wen soll ich als ersten necken? Welchen nehme ich aufs Korn. Halt, ich bleibe gleich beim Geiger, denn es sitzt ja so schön vorn. Geiger bleibe nur zu Haus ohne dich geht’s besser aus! Jeder Pfennig ist zu schade für dein Fiedeln, scher dich raus!

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3. Strophe:

Und der Schelm dort mit der Flöte, der so albern immer lacht, ist am besten zu ertragen, wenn er grad sein Schläfchen macht. Will er in den Himmel rein, lässt man ihn gewiss nicht ein, kommt er an mit seiner Flöte, alle Englein „Hilfe“ schrein.

4. Strophe:

Und der Kerl mit der Gitarre drischt drauflos, du liebe Zeit! Wenn die Burschen gut bezahlen, lacht er nur, wie nicht gescheit. Den Kollegen sagt er dann: „Hört euch meinen Ratschlag an: lasst die Jungen nur bezahlen, spielt drauflos, was liegt daran!“

5. Strophe:

Wenn ihr endlich ausgedudelt, geht zum Himmelstor im Takt. Sehen euch die alten Heil’gen, lachen dass die Schwarte knackt. Erst stolziert der Geiger rein, die Gitarre hinterdrein, alle Musikanten kommen, letzter muss der Brummbass sein.