1. Strophe:

Wir haben einen Frieden vor, wie keiner war bis heut, seit auf der Erde Menschen gehen ein Frieden weit und breit.

2. Strophe:

Der Krieg begann, so glaubte man, wenn wer zum Schwerte griff. Und Frieden wurde es genannt, wenn man die Schwerter schliff.

3. Strophe:

Und warn die Väter schon zu tot, die Söhne noch zu klein, um als Soldat ins Feld zu ziehn, dann mochte Frieden sein.

4. Strophe:

Und war die ganze Stadt verbrannt, dann kam ein Friedensjahr, dass sich der Krieg erholen konnt und all sein Inventar.

5. Strophe:

Und heut… Wir haben einen Frieden vor, nur einen weit und breit. Der mag dann werden, wie er kann, beschwerlich oder licht, doch niemals mehr, dass ihm ein Krieg aus seinem Schoße bricht.

weitere Lieder:

Knüpflied auf eine Unruhestifterin Wenn die Neugier nicht wär, müsste ich nicht mehr wandern. Hätte endlich die Ruh´ und ganze Schuh´, wenn die Neugier nicht wär…
Ja, wer Geld hat (1960) Und wer Geld hat, der kann trotz der Krise prassen und wer keins hat, muss sein Hemd im Leihhaus lassen. Angeschmiert sind wir ganz schön. Wer’s noch nicht glaubt, der soll doch lieber gehen.
Rüstet zum Fest Rüstet zum Fest, sie sind noch beieinander, Vater und Mutter gut fünfzig Jahr. Woher kam so viel Öl in die Flamme, dass sie noch brannte, wenn Winter war.
Hoch die Gläser (1980) Genossen, hoch die Gläser wir stoßen auf uns an. Wie schnell vergisst man doch im Kampf den eigenen Nebenmann. Heiladiladiho, heiladiladiho, heiladiladihei, heiladiladiho.
Die Oktoberkinder Das können die Oktoberkinder und noch viel mehr, Reisender kommst Du nach Kiew, grüße sie sehr. Reisender kommst Du nach Kiew, grüße sie sehr.