1. Strophe:

Wir haben einen Frieden vor, wie keiner war bis heut, seit auf der Erde Menschen gehen ein Frieden weit und breit.

2. Strophe:

Der Krieg begann, so glaubte man, wenn wer zum Schwerte griff. Und Frieden wurde es genannt, wenn man die Schwerter schliff.

3. Strophe:

Und warn die Väter schon zu tot, die Söhne noch zu klein, um als Soldat ins Feld zu ziehn, dann mochte Frieden sein.

4. Strophe:

Und war die ganze Stadt verbrannt, dann kam ein Friedensjahr, dass sich der Krieg erholen konnt und all sein Inventar.

5. Strophe:

Und heut… Wir haben einen Frieden vor, nur einen weit und breit. Der mag dann werden, wie er kann, beschwerlich oder licht, doch niemals mehr, dass ihm ein Krieg aus seinem Schoße bricht.

weitere Lieder:

Überlegung Es ist früh am Morgen, die Sonne scheint so schön, und du möchtest heute nicht zur Arbeit gehen. Du könntest sagen, du warst krank, dir war nicht wohl, der Kopf tat weh, und darum musstest du den Weg zur Arbeit meiden. D...
Lied vom Schiffbau Dröhnen macht die Ohren taub. In die Lungen dringt der Staub. An der Schmiede, glühend heiß, rinnt so mancher Tropfen Schweiß. Doch bevor ein Jahr vergeht, unser neues Schiff entsteht.
Papirossy Manchmal kaue ich am Papprohr meiner kalten Papirossy und mein Wasserglas, das misst „STO“ Gramm.
Hüt du dich Ich weiß ein Maidlein hübsch und fein: Hüt du dich! Ich weiß ein Maidlein hübsch und fein, es kann gar falsch und freundlich sein: Hüt du dich! Hüt du dich! Vertrau ihr nicht, sie narret dich, sie narret dich.
Tag der großen Arbeit Es wird kommen ein Tag mit viel Arbeit auf dem Feld, in der Schule, im Schacht, denn in allen Ländern der Erde hat die Arbeiterklasse die Macht