
FDJ Lieder
„Habe was für dich“: nämlich die besten und bekanntesten FDJ-Lieder aus der DDR in einem umfangreichen Archiv zusammengestellt.
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Moskauer Abende (Russischer Originaltitel: Подмосковные Вечера)
Wenn es Abend wird in der großen Stadt, wenn die ersten Lichter erglühn. Ja, dann denke ich noch so oft daran, wie es einst mit uns zwein begann. Ja, dann denke ich noch so oft daran, wie es einst mit uns zwein begann.
Wovon lebt der Mensch
Ihr Herrn, die ihr uns lehrt, wie man brav leben und Sünd und Missetat vermeiden kann. Zuerst müsst ihr uns was zu fressen geben, dann könnt ihr reden: damit fängt es an. Ihr, die ihr euren Wanst und unsre Bravheit liebt. Das eine wisset ein für allemal: Wie ihr es immer dreht und wie ihr’s immer schiebt: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
Wir sind wachsam – 1961
Lasst Euch nicht erzählen, dass Schutz nicht nötig sei. Sie werden uns bestehlen wo unsre Waffen fehlen – sie waren schon dabei. Wir sind wachsam, weil es uns um Glück und Frieden geht. Wir sind wachsam, wissen, wo der Gegner steht.
Flamme, loh‘!
Flamme, loh‘! Flamme, loh‘! Heia, hohe Flammen springen, Lieder in dem Feuer singen, leuchten lodernd hell in Glut und Rauch. Flamme, werde unser Leben, Feuer, Feuer, weiter streben in den hohen Himmelsraum!
Sonnenwende
Schichtet hohe Scheiterhaufen, schürt zur roten Brunst den Brand! Altes, Altes brich! Ja, Altes brich! Deine Uhr ist abgelaufen! Freiheit über jedem Land!
Ja, so wird es einmal sein
Ja, so wird es einmal sein: Die Fabrik zu unsern Füßen muss uns als Gebieter grüßen, und wir schreiten froh hinein.
Unser die Sonne
Unser die Sonne, unser die Erde, unser der Weg in das blühende Land! Dass eine glückliche Menschheit werde, reiche der Bruder dem Bruder die Hand!
Bauer, halt stand!
Erde zerwühlt und aus Furchen voll Leid sprießt wieder Leben in neue Zeit. Es geht jetzt ums Brot! Hunger wartet nicht. Nackt zeigt die Not ihr hartes Gesicht. Bauer, das Land dir zu Nutz und Pflicht.
Pflüge, Traktor, pflüg‘ das Feld
Pflüge, Traktor, pflüge das Feld, pflüge um die nackte Erde, dass sie wieder fruchtbar werde, gib uns eine neue Welt, pflüge Traktor, pflüg die Erde, pflüge Traktor, pflüg das Feld.
Wir schwingen die Sensen, den Hammer
Wir schwingen die Sensen, den Hammer, wir gehen als Pflüger durchs Land. Uns weckt die Not und der Jammer, Ruinen am Wegesrand.
Nicht Trommeln
Nicht Trommeln, keine Fahnen! Marschiert! Der Weg ist noch weit! Und fragt man dich, dann, Bruder, sag: Wir ziehn zum großen Jugendtag: Gefährten schwerer Zeit. Ob mich ein Hund verbellt, ob mich die Meute stellt: Ein junges Herr auf den Straßen und den sieben Meeren der weiten Welt.
Sachsenhausenlied
Wir schreiten fest im gleichen Schritt, wir trotzen Not und Sorgen, denn in uns zieht die Hoffnung mit auf Freiheit und auf Morgen, denn in uns zieht die Hoffnung mit auf Freiheit und auf Morgen.
Solidaritätslied
Vorwärts und nicht vergessen, worin unsere Stärke besteht! Beim Hungern und beim Essen, vorwärts und nie vergessen: die Solidarität!
Wohlauf, zu neuen Zielen
Wohlauf, zu neuen Zielen führt uns ein neuer Ruf: wir wolln das Werk vollenden, das heilge Stunden schuf! Wir wollen, restlos sei´s getan – der Zeit bereiten freie Bahn! Der Zeit, die uns durchflammt, die uns zur Tat gereift!
Weißt du, um was es geht?
Weißt du, um was es geht? Um Recht und Brot! Schon in der Bibel steht: für keinen Not! Einheit die Losung sei! Sei mit dabei! Wir müssen einig sein, hier meine Hand, schlag ein! So sind wir stark.
Vorwärts! Vorwärts!
Vorwärts! Vorwärts heißt die Losung, welche unser Banner schmückt! Vorwärts gegen jede Fessel, welche noch die Menschheit drückt! Vorwärts, dass auf dieser Erde stolz der Dom der Freiheit steh! Vorwärts, dass auf jedem Berge wahrer Freiheit Banner weh!
Wer, wer ist ein freier Mann?
Wer, wer ist ein freier Mann? Der, dem nur eig’ner Wille und keines Zwingherrn Grille Gesetze geben kann; der ist ein freier Mann!
Nicht betteln, nicht bitten
Nicht betteln, nicht bitten! Nur mutig gestritten! Nie kämpft es sich schlecht für Freiheit und Recht! Für Freiheit und Recht!
Wir ziehn in den dämmernden Morgen
Wir ziehn in den dämmernden Morgen, noch hüllen die Nebel das Tal. Bald schwinden die nächtlichen Sorgen, und Deutschland ersteht aus der Qual.
Wir sind der Erde
Wir sind der Erde junge Saat. Wir wollen euch zu Werk und Tat die frischen Kräfte weihen. Wo Lug und dunkler Wahn zerreißt, da stürme unser Feuergeist voran den Kämpferreihen.
Wir sind das Sprachrohr
Wir sind das Sprachrohr der neuen Jugend, immer bereit zu entscheidender Tat. Wir sind durch Grauen und Elend gezogen, Jugend, die alles verloren hat.
Wir lieben das fröhliche Leben
Jugend heraus, wir sind bereit! Es ruft die freie Jugend, Jugend der neuen Zeit.
Wir haben, wenn uns Wille bindet
Drum lasst uns nicht mehr klagen, nicht zittern und zagen. Vorwärts, vorwärts, wagen!
Freude, ja Freude
Freude, ja Freude, ja Freude überall, schieb heute beiseite die Sorgen ohne Zahl. Vergesset den kümmer, vertreibet den Schmerz, die Freude soll leben in jedem Herz, die Freude soll leben in jedem Herz.
Schön wird die Zukunft sein
Ich spiele so gern auf der Klampfe und singe ein Lied mir dabei. Das Singen vertreibt alle Grillen, ruft selber den Frohsinn herbei. Kommt sacht eine heimliche Freude, das Glück sagt zu mir zärtlich: du. Dann zupf´ ich ganz leis meine Klampfe und singe den Kehrreim dazu: Schön wird die Zukunft sein für dich und mich, Tage voll Sonnenschein für dich und mich. Drum singt das schöne Lied, wer freudig schafft, denn alles Glück erblüht aus eigner Kraft!
Wir sind die Jugend dieser Zeit
Wir sind die Jugend dieser Zeit, die Jugend, die den Himmel stürmt. Die Jugend, die den Frieden schirmt, die sich vom Völkerhass befreit. Überall in Fabrik und Feld sind wir zum Aufbau unsrer Welt bereit. Refrain: Jugend vor! Mit Mut in neue Bahnen, wir ändern das Weltgeschick. Sieg zieht mit uns und unserer Fahnen. Trümmer und Leiden und Elend mahnen: Denk stets daran! Weich nie zurück. Mit uns die Freude. Mit uns das Glück.
Das Lied der Einheit
Das Gute siegt! Drum reiht euch ein! Unsrer Einheit ist der Weg zum Sieg! Die Solidarität allein bewahrt vor einem neuen Krieg.
Wir sind das Bauvolk
Entfach, du schaffende, du freie Jugend in deinem Herzen hellen Brand; mit deinen Händen wirst du es wenden, und neu ersteht das Heimatland.
Tausend Traktoren
Tausende Panzer zerwühlten das Land, hinter sich Tod und Verderben, Weiten sowjetischer Erde verbrannt, Städte in Trümmern und Scherben. Doch allen Hass, alle Not überwand siegreich die Sowjetunion. Brüderlich reicht sie die helfende Hand auch unsrer deutschen Nation.
Wir haben einen Plan
Wir haben einen Plan gemacht, und danach richten wir uns aus. Ein Räderwerk greift ins andere ein, keiner, der schaffen kann, bleibt da zu Haus. Wir steigern die Produktion mit all unsrer Kraft, vereint jung und alt, so wird das Werk geschafft, vereint jung und alt, so wird das Werk geschafft.