1. Strophe:

Ihr Herrn, die ihr uns lehrt, wie man brav leben und Sünd und Missetat vermeiden kann. Zuerst müsst ihr uns was zu fressen geben, dann könnt ihr reden: damit fängt es an. Ihr, die ihr euren Wanst und unsre Bravheit liebt. Das eine wisset ein für allemal: Wie ihr es immer dreht und wie ihr’s immer schiebt: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.

2. Strophe:

Erst muss es möglich sein auch armen Leuten vom großen Brotlaib sich ihr Teil zu schneiden. Denn wovon lebt der Mensch? Denn wovon lebt der Mensch? Indem er stündlich den Menschen peinigt, auszieht, anfällt, abwürgt und frisst. Nur dadurch lebt der Mensch, dass er so gründlich vergessen kann, dass er ein Mensch doch ist. Ihr Herren, bildet euch nur da nichts ein: Der Mensch lebt nur von Missetat allein!

weitere Lieder:

Lied der nationalen Front Als vorbei die dunklen Jahre und die Zeit der Niedertracht, als das krumme Kreuz zerbrochen und der großen Räuber Macht – sagten wir: das Volk muss leben, leben muss das Vaterland, und wir griffen zu den Spaten, und wir ...
Frühlingszeit, macht uns das Herz so weit Frühlingszeit, Frühlingszeit, macht uns das Herz so weit! Frühlingszeit, Frühlingszeit, bringst uns viel Freude! Munter raucht das Bächlein silberhell, Vöglein, es pfeift so hell, Fohlen springen lustig übers Feld, schön...
Freude, ja Freude Freude, ja Freude, ja Freude überall, schieb heute beiseite die Sorgen ohne Zahl. Vergesset den kümmer, vertreibet den Schmerz, die Freude soll leben in jedem Herz, die Freude soll leben in jedem Herz.
Moskauer Fenster Leise sinkt der Himmel in die Nacht, wenn in Großstadtfenstern Licht erwacht. Gute Freunde wohnen da, und sie alle sind dann ja mir durch die hellen Lichteraugen nah. Gute Freunde wohnen da, und sie alle sind dann ja mir...
Moskau im Mai Wie Sonnenlicht die Nacht durchbricht, in jedem Kampf wirst du bestehn. Mein Heimatland, mein Vaterland, mein Moskau, du bist gar so schön.