1. Strophe:

Nicht Trommeln, keine Fahnen! Marschiert! Der Weg ist noch weit! Und fragt man dich, dann, Bruder, sag: Wir ziehn zum großen Jugendtag: Gefährten schwerer Zeit. Ob mich ein Hund verbellt, ob mich die Meute stellt: Ein junges Herr auf den Straßen und den sieben Meeren der weiten Welt.

2. Strophe:

Nicht Trommeln, keine Fahnen! Marschiert! Der Weg ist noch weit! Und fragt man dich, dann, Bruder, sag: Wir ziehn zum großen Jugendtag: Fern hinter Krieg und Streit. Ob mich ein Hund verbellt, ob mich die Meute stellt: Ein junges Herr auf den Straßen und den sieben Meeren der weiten Welt.

weitere Lieder:

Ja, wer Geld hat (1960) Und wer Geld hat, der kann trotz der Krise prassen und wer keins hat, muss sein Hemd im Leihhaus lassen. Angeschmiert sind wir ganz schön. Wer’s noch nicht glaubt, der soll doch lieber gehen.
Im Weiten unterwegs Sonne, leuchte mir ins Herz hinein, Wind, verweh mir Sorgen und Beschwerden! Tiefere Wonne weiß ich nicht auf Erden, als im Weiten unterwegs zu sein, im Weiten unterwegs zu sein.
Der Wind weht frei Der Wind weht frei und schmeckt wie nach Heu statt heiß nach Blut und Brand. Wer lebt, der hilft dem Frieden bei Anfang, das Schlimmste ist wohl vorbei. Und die Erde dreht und dreht sich aufs neu, als wäre nichts gescheh...
Jeder Traum Jeder Traum, an den ich mich verschwendet, jeder Kampf, wo ich mich nicht geschont, jeder Sonnenstrahl, der mich geblendet – alles hat am Ende sich gelohnt.
Das neue Deutschland Viel Blut ward hingegeben, seit Müntzers kühner Tat,das deutsche Volk will leben, und prächtig wächst die Saat. Von Mutterhand und Vaterhand behütet und bestellt, ein ganzes deutsches Heimatland am heißen Herz der Welt, ...