1. Strophe:

Wie Gestern und Morgen sich mächtig vermischen! Hier ein Stuhl – da ein Stuhl – und wir immer dazwischen! Liebliche Veilchen im März – Nicht mehr. Proletarier-Staat mit Herz – Noch nicht. Noch ist es nicht so weit. Denn wir leben – denn wir leben in einer Übergangszeit –!

2. Strophe:

Geplappertes A – B – C bei den alten Semestern. Fraternité – Liberté – ist das von gestern? Festgefügtes Gebot? Nicht mehr. Flattert die Fahne rot? Noch nicht. Noch ist es nicht so weit. Denn wir leben – denn wir leben in einer Übergangszeit–!

3. Strophe:

Antwort auf Fragen wollen alle dir geben. Du musst es tragen: ungesichertes Leben. Kreuz und rasselnder Ruhm – Nicht mehr. Befreiendes Menschentum – Noch nicht. Noch ist es nicht so weit. Denn wir leben – denn wir leben in einer Übergangszeit –!

weitere Lieder:

Lied der Internationalen Brigaden In dem Tal dort am Rio Jarama schlugen wir unsre blutigste Schlacht. Und wir haben auf Tod und Verderben die Faschisten zum Stehen gebracht. Und wir haben auf Tod und Verderben die Faschisten zum Stehen gebracht.
Vamos juntos, camaradas! / Nur gemeinsam, Kameraden! Nur gemeinsam, Kameraden! Nur gemeinsam an den Feind! Auch die Arbeiter andrer Länder stehn im Kampf mit uns vereint! Vorwärts! Vorwärts! Steht zusammen! Vorwärts, bis das Werk gelingt! In Einigkeit mit freien Menschen m...
Wir Männer in der Bluse Die Menschen, die nur im Genuss das Licht des Tages schaun; wer schafft für sie den Überfluss schon früh beim Morgengraun? Wer läuft für sie, wenn Sturm und Wind entblättert Laub und Baum? Wir Männer in der Bluse sind’s ...
Arg muss sich der Bauer quälen Arg muss sich der Bauer quälen, nagt nur noch am Hungerstuch, haust beim Vieh in finsteren Ställen, Bauer sein, das ist sein Fluch.
Chronik (1918) Auf hartgesottnen Wegen kam ich zerlumpt daher. Es hat nicht nur an mir gelegen. Die Luft war dick und schwer.