1. Strophe:

Wie Gestern und Morgen sich mächtig vermischen! Hier ein Stuhl – da ein Stuhl – und wir immer dazwischen! Liebliche Veilchen im März – Nicht mehr. Proletarier-Staat mit Herz – Noch nicht. Noch ist es nicht so weit. Denn wir leben – denn wir leben in einer Übergangszeit –!

2. Strophe:

Geplappertes A – B – C bei den alten Semestern. Fraternité – Liberté – ist das von gestern? Festgefügtes Gebot? Nicht mehr. Flattert die Fahne rot? Noch nicht. Noch ist es nicht so weit. Denn wir leben – denn wir leben in einer Übergangszeit–!

3. Strophe:

Antwort auf Fragen wollen alle dir geben. Du musst es tragen: ungesichertes Leben. Kreuz und rasselnder Ruhm – Nicht mehr. Befreiendes Menschentum – Noch nicht. Noch ist es nicht so weit. Denn wir leben – denn wir leben in einer Übergangszeit –!

weitere Lieder:

Hans-Beimler-Lied Vor Madrid, auf Barrikaden, in der Stunde der Gefahr, mit den Interkampfbrigaden, sein Herz voll Hass geladen, stand Hans, der Kommissar, stand Hans, der Kommissar.
Wir Männer in der Bluse Die Menschen, die nur im Genuss das Licht des Tages schaun; wer schafft für sie den Überfluss schon früh beim Morgengraun? Wer läuft für sie, wenn Sturm und Wind entblättert Laub und Baum? Wir Männer in der Bluse sind’s ...
Alldeutschland Alldeutschland das mächtige erzittert, Europa, das stolze, erbebt, mit Kräften, so lange zersplittert, ein neues Geschlecht sich erhebt. Wir sehen es wachsen und ringen voll Liebe sich innig umschlingen zu leben für der ...
Brüder, seht die rote Fahne Brüder, seht die rote Fahne weht uns kühn voran! Um der Freiheit heil´ges Banner, schart euch Mann für Mann! Haltet stand, wenn Feinde drohen, schaut das Morgenrot! „Vorwärts!“ heißt die große Losung, „Freiheit oder Tod!...
Es wird die neue Welt geboren Es wird die neue Welt geboren, aus Hunger, Elend, tiefster Not. Viel Freiheitskämpfer liegen tot, jedoch kein Opfer ist verloren.