1. Strophe:

Wie Gestern und Morgen sich mächtig vermischen! Hier ein Stuhl – da ein Stuhl – und wir immer dazwischen! Liebliche Veilchen im März – Nicht mehr. Proletarier-Staat mit Herz – Noch nicht. Noch ist es nicht so weit. Denn wir leben – denn wir leben in einer Übergangszeit –!

2. Strophe:

Geplappertes A – B – C bei den alten Semestern. Fraternité – Liberté – ist das von gestern? Festgefügtes Gebot? Nicht mehr. Flattert die Fahne rot? Noch nicht. Noch ist es nicht so weit. Denn wir leben – denn wir leben in einer Übergangszeit–!

3. Strophe:

Antwort auf Fragen wollen alle dir geben. Du musst es tragen: ungesichertes Leben. Kreuz und rasselnder Ruhm – Nicht mehr. Befreiendes Menschentum – Noch nicht. Noch ist es nicht so weit. Denn wir leben – denn wir leben in einer Übergangszeit –!

weitere Lieder:

Deutsches Lied (1923) „Kaserne! Kaserne! Sonne, Mond und Sterne! Achtung! Richtung! Vordermann! Du – bist – dran – !“
Das Lied vom Vaterland Vom Amur bis zu dem Donaustrande, von der Taiga bis zum Kaukasus, schreitet frei der Mensch im weiten Lande, ward das Leben Wohlstand und Genuss. Mächt’ge Kraft ist unserm Land entsprungen, mächtig, wie die Wolga braust ...
Das neue Deutschland Viel Blut ward hingegeben, seit Müntzers kühner Tat,das deutsche Volk will leben, und prächtig wächst die Saat. Von Mutterhand und Vaterhand behütet und bestellt, ein ganzes deutsches Heimatland am heißen Herz der Welt, ...
Chronik (1918) Auf hartgesottnen Wegen kam ich zerlumpt daher. Es hat nicht nur an mir gelegen. Die Luft war dick und schwer.
Dschungellied Der Jim starb gestern, der John fiel heut. Den Joe trifft es schon morgen, der Dschungel ist wild und Amerika weit. Was hatten sie hier zu besorgen?