1. Strophe:

Zu Potsdam unter den Eichen im hellen Mittag ein Zug: vorn eine Trommel und hinten ein Fahn in der Mitte ein Sarg man trug. Zu Potsdam unter den Eichen durch den hundertjährigen Staub, da trugen Sechse einen Sarg mit Helm und Eichenlaub.

2. Strophe:

Und auf dem Sarg mit Mennigerot da war gemalt ein Reim; die Buchstaben sahen hässlich aus: „Jedem Krieger sein Heim“. – „Jedem Krieger sein Heim“. Das war zum Angedenken an manchen toten Mann, geboren in der Heimat, gestorben am Chemin de Dames.

3. Strophe:

Gekrochen einst mit Herz und Hand dem Vaterland auf den Leim. Belohnt mit dem Sarge vom Vaterland: „Jedem Krieger sein Heim“. So zogen sie durch Potsdam für den Mann am Chemin de Dames, da kam die preußische Polizei und haute sie zusamm!

weitere Lieder:

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Weckruf Mann der Berge, aufgewacht! Ob im Stollen oder Schacht, eingehüllt von Pulverdampf, rüste dich zum Freiheitskampf!
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Ernst Busch Es gab eine Schlacht, es gab einen Sieg und das Lied, das wir darüber haben. Er sang es in Berlin, Moskau, Madrid, auf der Bühne, im Radio, im Graben. Seine Stimme war sauber, ehrlich und rau, ohne falsches Gefühl und Gr...