1. Strophe:

Siehst du die Zugvögel, Marie, die ziehen nach dem warmen Wetter, wo es viel Arbeit gibt für sie, da lieben und da lachen sie, du hältst die Vögel nicht, Marie, die ziehen nach dem warmen Wetter.

2. Strophe:

Wir lassen uns auf brachem Land, Marie, auf weithin brachem Lande nieder, und stehn im Dreck bis an die Knie und machen’s urbar so für die, die dann am Schaltknüppel stehn, Marie, und lassen’s stehn und ziehen wieder.

3. Strophe:

Was bleibt noch, wenn wir ziehn, Marie, ein aufgescheuchtes Dorf und Kinder, wenn die mal groß sind, ziehen sie genauso wie wir morgen früh und baun ein schönes Land, Marie, groß genug für ihre Kinder.

4. Strophe:

Komm, es ist Zeit für uns, Marie, hier hat die Arbeit nun ein Ende, die Lichter brennen heller, sieh, da unten feiern Richtfest die, die morgen dorthin ziehn, Marie, wo Arbeit ist für ihre Hände.

weitere Lieder:

Hätt´ ich für jede Hand ein Schwert Vorbei ist unser bittrer Tag, und es beginnt die Dämmerung. Noch lebe ich und singe ich, in meiner Stimme tropft mein Blut, mein rotes Blut.
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