1. Strophe:

Siehst du die Zugvögel, Marie, die ziehen nach dem warmen Wetter, wo es viel Arbeit gibt für sie, da lieben und da lachen sie, du hältst die Vögel nicht, Marie, die ziehen nach dem warmen Wetter.

2. Strophe:

Wir lassen uns auf brachem Land, Marie, auf weithin brachem Lande nieder, und stehn im Dreck bis an die Knie und machen’s urbar so für die, die dann am Schaltknüppel stehn, Marie, und lassen’s stehn und ziehen wieder.

3. Strophe:

Was bleibt noch, wenn wir ziehn, Marie, ein aufgescheuchtes Dorf und Kinder, wenn die mal groß sind, ziehen sie genauso wie wir morgen früh und baun ein schönes Land, Marie, groß genug für ihre Kinder.

4. Strophe:

Komm, es ist Zeit für uns, Marie, hier hat die Arbeit nun ein Ende, die Lichter brennen heller, sieh, da unten feiern Richtfest die, die morgen dorthin ziehn, Marie, wo Arbeit ist für ihre Hände.

weitere Lieder:

Die ich liebe Die ich liebe, ist schön, unsagbar schön, ich seh sie vor mir in ihrem Sommerkleid mit einem Kamm im schwarzen Haar. Man hat sie fortgebracht, und keiner sieht, wie schön sie ist. Man hat sie fortgebracht, und keiner wei...
Abendstunde Abendstunde, stille Stunde, dieser Tag ist ausgebrannt. Hinterm Wald verschwand die Sonne, rote Glut blieb überm Land. Und der Rest der roten Asche glüht noch fort in unserm Blut. Nach den kalten, kalten nächsten schlägt...
Lied auf ein noch ungeborenes Kind Wenn du geboren wirst, wird Frieden sein und vielleicht sogar schönes Wetter. Schrei richtig los, mach dich bemerkbar und merk dir’s für später:
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Trotz alledem Das war ’ne heiße Märzenzeit, trotz Regen, Schnee und alledem! Nun aber, da es Blüten schneit, nun ist es kalt, trotz alledem! Trotz alledem und alledem, trotz Wien, Berlin und alledem, ein schnöder scharfer Winterwind d...