1. Strophe:

Siehst du die Zugvögel, Marie, die ziehen nach dem warmen Wetter, wo es viel Arbeit gibt für sie, da lieben und da lachen sie, du hältst die Vögel nicht, Marie, die ziehen nach dem warmen Wetter.

2. Strophe:

Wir lassen uns auf brachem Land, Marie, auf weithin brachem Lande nieder, und stehn im Dreck bis an die Knie und machen’s urbar so für die, die dann am Schaltknüppel stehn, Marie, und lassen’s stehn und ziehen wieder.

3. Strophe:

Was bleibt noch, wenn wir ziehn, Marie, ein aufgescheuchtes Dorf und Kinder, wenn die mal groß sind, ziehen sie genauso wie wir morgen früh und baun ein schönes Land, Marie, groß genug für ihre Kinder.

4. Strophe:

Komm, es ist Zeit für uns, Marie, hier hat die Arbeit nun ein Ende, die Lichter brennen heller, sieh, da unten feiern Richtfest die, die morgen dorthin ziehn, Marie, wo Arbeit ist für ihre Hände.

weitere Lieder:

Zehn böse Autofahrer Zehn böse Autofahrer bogen falschrum ein, in eine Einbahnstraße, danach waren’s nur noch neun.
Hoch die Gläser (1980) Genossen, hoch die Gläser wir stoßen auf uns an. Wie schnell vergisst man doch im Kampf den eigenen Nebenmann. Heiladiladiho, heiladiladiho, heiladiladihei, heiladiladiho.
Oma Amler Ins Leben geworfen unterm kühlen Septembermond, achtzehnvierundneunzig, unter Franz Joseph dem Zweiten. Vater Prolet, na, und dadurch fast alles gewohnt, auch für die kommenden schweren Zeiten. Zu Hause ist Hektik mit zw...
Rettet Luis Corvalan Als des Volkes Tag zu Ende und die Junta-Nacht begann, da erschossen sie Allende, und in die Faschistenhände fiel auch Luis Corvalan.
Die Kraniche fliegen im Keil Die Kraniche fliegen im Keil. So trotzen sie besser den Winden. So teilen sie besser die Kräfte, weil die Starken bilden den vorderen Teil und die Schwachen fliegen hinten.