1. Strophe:

Der Eremit, so einsam er auch sei auf seinem Fels am Meer, hat seine Menschenart erlernt, erlernt bei seinesgleichen. Den Gebrauch der Sprache und des Werkzeugs auch, bevor er sich gekränkt entfernt. Auch deshalb existiert er so als Teil der Menschheit, die er floh.

2. Strophe:

Wer nur für Dinge existiert, der hat sich selbst exmittiert von seinem Platz, auf den er zwischen uns gehört. Er fühlt sich oft, sich oft von uns gestört und liebt deshalb nur Hund und Katz. Er meint, er braucht uns gar nicht mehr; das macht ihn öde, taub und leer.

3. Strophe:

Der Mensch, wie kann es anders sein, wird nie ein Mensch durch sich allein. Als Wesen der Gesellschaft hat er Menschen nötig, die wie er Gemeinschaft brauchen, brauchen um sich her. Er braucht Familie, Sorf und Stadt. Nur Arbeit mit Erfolg gepaart, erhält ihn selbst und seine Art.

Refrain:

Denn was der Mensch zum Leben braucht, sind Menschen, denn es besteht der Mensch nur aus Beziehungen zum Menschen!

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Peter Göring Am Himmel kleben die Vögel fest, drei Tropfen Blei schlagen durchs Geäst, finden ein Herz und bringens zum Stehn. Sag mir, welche Mutter ihn geboren hat, dass ich ihr sagen kann, er ist nicht umsonst gestorben.