1. Strophe:

Man kann sie nicht beschenken, nicht mit Geld, noch Ideen, denn was sie sich genommen – von ihnen ist’s gekommen, die Macht und was wir sehn: Fabriken und die Städte und Parks und Schlösser auch, die Telegraphendrähte und selbst ein Gartenschlauch!

2. Strophe:

Dumm, ihnen vorzuschreiben die Normen des Lebens. Ihr fühlen und ihr Denken wie einen Zug zu lenken – von Anfang an vergebens! Gut ist’s beim Namen nennen, was sie bedrückt und hemmt. Wie sie’s ändern können ist ihnen nicht fremd.

3. Strophe:

Sie sind nicht zu belehren und Mitleid half ihnen nie. Auf Lob können sie pfeifen. Du kannst Partei ergreifen – für oder gegen sie, das bleibt dir unbenommen. Doch für ihre Partei ist die Zeit gekommen, sei es – wie es sei.

Refrain:

Sie sind die Menschheit, die vielen, die meisten. Nicht graue Masse, Klasse sind sie. Um ihre Zukunft ist mir nicht bange. Sie kommen von sehr weit und gehen noch lange, sich und die Welt ändernd in jeder Zeit.

weitere Lieder:

Lied von der Freundlichkeit Was ich mir noch wünschen möchte, einen Becher Freundlichkeit , dass selbst tief verschneite Herzen tauen mit der Zeit.
Der Weg Und in den Nächten brennen die Feuer, schmelzen alltägliches Eis. Diese Feuer brennen ungeheuer warm und machen herzen heiß.
Unter vier Augen Du bist gemein, du bist so ungezogen. Ich hab es schon so oft mit dir versucht. Du hast mich kalt und ungeniert betrogen, drum sei in alle Ewigkeit verflucht! Fast sieht es aus, als wolltest du jetzt sagen: Sei nicht so ...
Reifezeit Gersten warn sie noch die Jungen, die vom Jahrgang neunundvierzig, Schüler, Lehrlinge, Studenten, eine Zeit lang auch Soldaten. Heute sind sie Facharbeiter, Lehrerin, Abteilungsleiter, haben mehr oder auch minder Kontonu...
Ein Friedenslied Rauch steigt vom Dach auf, das kann heißen, da ist Leben. Rauch steigt vom Dach auf, kann auch heißen, noch bis eben war dieses kleine Haus dort an dem See und unter Bäumen Spielplatz dem Kind und Heimat. Ging verloren, ...