1. Strophe:

Und anders geht das nicht, mein Junge, die Welt ist anders nicht zu ändern. Wir standen, ach so oft, zu oft verzweifelt an den Gräberrändern. Schließ zu dein Herz, ich rat es dir, vorm Tage des Verrats. Wir brauchen unsre Diktatur des Proletariats.

2. Strophe:

Sie haben uns niemals geschont. Wir haben viel zu oft gezögert. Uns hat der Tod dafür belohnt und sich mit uns verschwägert. Schließ zu dein Herz, ich rat es dir, vorm Tage des Verrats. Wir brauchen unsre Diktatur des Proletariats.

weitere Lieder:

Die Moritat vom Mackie Messer Und der Haifisch, der hat Zähne, und die trägt er im Gesicht, und Macheath, der hat ein Messer doch das Messer sieht man nicht.
Werktag Ein kalter Morgen. Ich warte lang auf den Schichtbus und frier´. Leer sind die Straßen. Über den Häusern steigt Rauch, den ich schnell aus den Augen verlier´.
Lied der Zuhausebleibenden In Krementschug ist auch mein Kumpel dabei. Ich selber konnte nicht mitgeh’n. Ich hab eine Frau und der Kinderchen zwei, die woll’n ihren Papi sehn. So bleib ich zu Haus und in meinem Betrieb, bei der Arbeit geht’s doppe...
Lied von der unruhevollen Jugend Durchstreift die Fernen! Kein Sturm hält uns zurück. Im Flug zu den Sternen baun wir unsrer Heimat Glück.
Lebenslauf Ich habe Wald gerodet, ich hab mein Feld bestellt, es drückt auf meinem Rücken wie Blei die ganze Welt. Dem Kaiser hab ich schon gedient und Weimar und dem Reich, von meinen Bäumen riss der Sturm die Früchte ab sogleich....