1. Strophe:

Ruß fällt früh auf meine Haut wie ein schwarzer Schnee. Gelbe Lichter blenden laut durch den Nebelsee. Nur ein leises Ampelgrün deutet Straßen an. Raus aus Betten und dem Haus heißt’s für Frau und Mann.

2. Strophe:

Und mein Gegenüber beißt in ein frisches Brot. Seine Augen deuten an alles ist im Lot. Aus den Reden dringt zu mir Sorgenlosigkeit, doch in sein Gesicht sind tief Falten eingestreut.

3. Strophe:

Leben, was ins Auge fällt bis zum Horizont, eine Fahne auf dem Dach einer Häuserfront. Eine junge Frau, die sich in der Frühe sonnt, dann ein großes breites Tor das entgegenkommt.

Refrain:

Und der alte Vorortzug qualmt den dicken Rauch, nimmt mich freundlich auf und die andern auch. Und der alte Vorortzug schiebt sich mühelos fast von dem einen bis zum andern Telegrafenmast.

weitere Lieder:

Nimm mein Herz Nimm mein Herz, es ist die Taube, die die Meere überfliegt, die treibt es wieder fort. Sie sucht und flieht den Ort, wo sie warm und sicher liegt.
Zugvögel Siehst du die Zugvögel, Marie, die ziehen nach dem warmen Wetter, wo es viel Arbeit gibt für sie, da lieben und da lachen sie, du hältst die Vögel nicht, Marie, die ziehen nach dem warmen Wetter.
Vietnam-Siegeslied Wenn Ho-chi-Minhs Artellerie und die Jungs der FNL den letzten Feind verjagen, dann wird der Dschungel hell. Das wird wie Achter Mai und Silvester auf einen Schlag, Musik und Ball und Karneval an diesem Freudentag.
Behütet eure kühnen Träume Behütet eure kühnen Träume, auch wenn es scheint, dass sie nicht nützen. Behütet eure kühnen Träume, wie Eltern ihre Kinder schützen.
Fahnenlied Nicht, dass der Wind sie bewegt, macht unsre Fahne so schön. Nicht, dass sie flattert und schwebt, macht, dass wir hinter ihr gehn. Nicht, dass sie leuchtet und strahlt, macht unsre Herzen bewegt.