1. Strophe:

Ruß fällt früh auf meine Haut wie ein schwarzer Schnee. Gelbe Lichter blenden laut durch den Nebelsee. Nur ein leises Ampelgrün deutet Straßen an. Raus aus Betten und dem Haus heißt’s für Frau und Mann.

2. Strophe:

Und mein Gegenüber beißt in ein frisches Brot. Seine Augen deuten an alles ist im Lot. Aus den Reden dringt zu mir Sorgenlosigkeit, doch in sein Gesicht sind tief Falten eingestreut.

3. Strophe:

Leben, was ins Auge fällt bis zum Horizont, eine Fahne auf dem Dach einer Häuserfront. Eine junge Frau, die sich in der Frühe sonnt, dann ein großes breites Tor das entgegenkommt.

Refrain:

Und der alte Vorortzug qualmt den dicken Rauch, nimmt mich freundlich auf und die andern auch. Und der alte Vorortzug schiebt sich mühelos fast von dem einen bis zum andern Telegrafenmast.

weitere Lieder:

Ist das klar Das geht los, geht nach vorne los, das hat Kopf, das hat auch Arme und Beine, ja, das wird groß, das wird riesengroß aber nur durch uns und nicht von alleine, ist das klar.
Wo ist die Freiheit Wo ist die Freiheit wo kann ich sie finden? Wo ist die Freiheit wo kann ich sie finden? Wo ist die Freiheit wo kann ich sie finden? Sag mir, wer ist frei?
Es lebe die Liebe Es lebe die Liebe, das Bett und der Mond. Es lebe die Arbeit, wenn sie sich lohnt, wenn sie sich lohnt.
Fahnenlied Nicht, dass der Wind sie bewegt, macht unsre Fahne so schön. Nicht, dass sie flattert und schwebt, macht, dass wir hinter ihr gehn. Nicht, dass sie leuchtet und strahlt, macht unsre Herzen bewegt.
Ermutigung Wenn sich zwei in ihre Liebe schlagen, wie in Mäntel gegen Zeit und Wind und nach nichts als nach sich selber fragen, machen sie auch ihre Liebe blind.