1. Strophe:

In Krementschug ist auch mein Kumpel dabei. Ich selber konnte nicht mitgeh’n. Ich hab eine Frau und der Kinderchen zwei, die woll’n ihren Papi sehn. So bleib ich zu Haus und in meinem Betrieb, bei der Arbeit geht’s doppelt ran. So fehlt er uns nicht und ich hab an der Gasleitung auch meinen Anteil dran. So baun wir alle unser Jugendobjekt, das bei uns zu Hause beginnt. Und nur einige schicken wir nach Krementschug und nur die , die die Besten sind.

2. Strophe:

Wir haben in unsrer Brigade ’nen Mann, mit ’ner doppelten linken Hand, der hoffte auf Urlaub durchs Druschba-Objekt, wie er uns mal beim Bier gestand. Der Meister hat ihm auf die Pfoten geklopft, – und hat zu ihm gesagt: „Mein Sohn, deine Arbeit ist hier und Urlaub gibt’s nicht, auf Kosten der Integration.“

3. Strophe:

Mein Bruder, der ist grade bei der Armee, und wär gerne beim Bau dabei. Er steht auf Posten an der Staatsgrenze West, bis er heimkommt im nächsten Mai. Im Politunterricht hat der aufgepasst und verstanden, dass uns nur nützt die Trasse mit dem Erdgas aus Orenburg, wenn man sie auch richtig beschützt.

weitere Lieder:

Ich liebe dich, Leben Wieder neigt sich ein Tag, und die Lichter verlöschen am Hange, nur ein Wort klingt mir nach, und ich denk auf dem Heimweg noch lange: Geh auch müd´ ich nach Haus, unser Leben ist schön, immer wieder! Jeder Tag ist mir w...
Lied vom Besserwissen Nachher wird man´s immer besser wissen. Doch das Nachher kommt nicht von allein. Und weil wir´s wissen, stets besser wissen, muss die Arbeit heut bewältigt sein.
Angara / Ангара Wenn der Abend kommt und die Kühle steigt aus den Wäldern, aus der Taiga, sitzen wir im Kreis um den Feuerschein, singen stolz dein Lied, Angara. Sitzen wir im Kreis um den Feuerschein, singen stolz dein Lied, Angara.
An alle Bekannte Wir hab’n die Türe ausgehängt. Sie soll unser Tisch sein. Wir haben Brot und Wein gekauft und Gläser vom Nachbarn. Nun tretet ein, die ihr vorüber geht in euren ausgetret’nen Schuhen. Vergesst die Folter und den Feind fü...
Solidaritäts-Lied Wir haben niemals aufgegeben, wenn auch viel Blut geflossen. Von Müntzer, Liebknecht, Thälmann und den besten der Genossen. Viel hundert Jahre währt der Kampf, den Spartakus begonnen, und ist in einem Teil der Welt von u...