1. Strophe:

Wenn ich morgen nachhause komme, Leute, dann mach ich ein’n drauf! Da lade ich meinen Freund Paule ein, lass alle Fünfe grade sein und ein großes Fass Bier fahr ich auf, na, ein Kasten tut’s vielleicht auch.

2. Strophe:

Ich such mir ein Mädchen, wenn ich zu Haus bin, was Richtiges soll es sein. Ich hatte zwar vorher schon diese und die, aber etwas Festes war es noch nie. Und so blieb ich bis heute allein, und das soll ja nicht ewig so sein.

3. Strophe:

Die Haare schneid ich zu Weihnachten wieder, solange wird auch nicht rasiert. Der „Fasson“ jedenfalls schmeckte mir nicht, aber andererseits bin ich auch nicht mehr ’n Stift, der die Haare wie Jimmy toupiert und den Arbeitsschutz mit ’nem Haarnetz pariert.

4. Strophe:

Mach zwei Wochen Urlaub oder zehn Tage, wahrscheinlich werden ’s nur drei, der Meister hat mir ’nen Brief geschrieben, ich soll jetzt die neue Drehbank kriegen, für Paul bin ich dann dabei und der löst mich hier ab im Mai.

5. Strophe:

Wenn ich morgen nach Hause komme, dann dauert ’s bestimmt sehr lang, bis ich den Armeerhythmus hab überwunden und selbst den Tag einteil‘ in drei mal acht Stunden. Mal sehen, ob ich’s jetzt besser kann als richtig erwachsener Mann.

6. Strophe:

Wenn ich zu Hause bin, sehe ich manches, das zwar, aus völlig anderer Sicht. Die Zeit hier werde ich niemals vergessen, sie war ein sehr wichtiges Kräftemessen zwischen Kindsein und Alltagspflicht, und kneifen kann man da nicht, und kneifen kann man da nicht.

weitere Lieder:

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Ich singe den Frieden Damit der Mensch lang lebt, dass froh der Hirt den Krug voll Milch genieße, den Fischen nicht der Fluss ausfließe, in meinem Dorf und anderswo, sing ich den Frieden.