1. Strophe:

Und ihr pflanztet den Reis, bautet ihnen das Feld. Jedes Korn war euch Schweiß, doch für sie war es Geld. Eure Arme so schwach, eure Schritte so schwer. Ihre Beutel war´n voll, eure Bäuche war´n leer.

2. Strophe:

Tempel habt ihr gebaut, und sie sprachen von Gott. Beten solltet ihr laut, und nicht hör´n das Schafott, dass getötet die Brüder, dass verteilt euer Land, denn ihr Gott, der heißt Geld, blutig ist seine Hand.

3. Strophe:

Und ihr wärmtet die Welt, doch sie steckten sie an. Es verbrannte das Feld, es verbrannte der Mann. Doch ihr seid nicht mehr schwach, tötet jetzt euern Tod, und gebäret ein Leben, das frei ist von Not.

weitere Lieder:

Die Sache der Kinder Weiß nicht, wie’s ist: Hunger zu haben, weiß nicht, wie’s ist: ohne Mutter zu sein, weiß nicht, wie’s ist: den Freund zu begraben, gibt Kinder, die sind dafür nicht zu klein. Weiß nicht, wie’s ist: der Hautfarbe wegen zu...
Die ich liebe Die ich liebe, ist schön, unsagbar schön, ich seh sie vor mir in ihrem Sommerkleid mit einem Kamm im schwarzen Haar. Man hat sie fortgebracht, und keiner sieht, wie schön sie ist. Man hat sie fortgebracht, und keiner wei...
Rot blühn die Rosen Rot blühn die Rosen, lass sie blühen, lass sie blühen, blühen. Rot blühn die Rosen, blühn im Garten, meine Liebe will nicht warten. Unter den Bäumen, unter den Zweigen möcht meine Liebe niemand zeigen. Unter den Bäumen, ...
Ich brauche… Ich brauche zum Leben verlässlichen Frieden zum Leise- und zum Stillesein um sommers im gelben Kornfeld zu liegen zum Kindermachen, zum Kinderkriegen, zum Traurigsein, zum Albernsein.
Ist das klar Das geht los, geht nach vorne los, das hat Kopf, das hat auch Arme und Beine, ja, das wird groß, das wird riesengroß aber nur durch uns und nicht von alleine, ist das klar.