1. Strophe:

Und ihr pflanztet den Reis, bautet ihnen das Feld. Jedes Korn war euch Schweiß, doch für sie war es Geld. Eure Arme so schwach, eure Schritte so schwer. Ihre Beutel war´n voll, eure Bäuche war´n leer.

2. Strophe:

Tempel habt ihr gebaut, und sie sprachen von Gott. Beten solltet ihr laut, und nicht hör´n das Schafott, dass getötet die Brüder, dass verteilt euer Land, denn ihr Gott, der heißt Geld, blutig ist seine Hand.

3. Strophe:

Und ihr wärmtet die Welt, doch sie steckten sie an. Es verbrannte das Feld, es verbrannte der Mann. Doch ihr seid nicht mehr schwach, tötet jetzt euern Tod, und gebäret ein Leben, das frei ist von Not.

weitere Lieder:

Karnevalslied Karneval war oft verboten von der Kirch‘ und von Despoten, doch haben wir ihn trotzdem noch. Karneval warf vor sich immer einer großen Freiheit Schimmer her, und drum liebt das Volk ihn sehr.
Peter Göring Am Himmel kleben die Vögel fest, drei Tropfen Blei schlagen durchs Geäst, finden ein Herz und bringens zum Stehn. Sag mir, welche Mutter ihn geboren hat, dass ich ihr sagen kann, er ist nicht umsonst gestorben.
Lied über die Hände Der ewig gleiche Griff von Tag zu Tag. Die gleiche Drehung sieben lange Stunden. Was macht der Kopf, zu dem die Hand gehört? Hat dieser Kopf den stumpfen Tanz erfunden? Was macht die Frau nach solch einem Arbeitstag? Wen...
Trassentrinklied Dieser irre Sonntag bei Krementschug, hast du noch´n Wodka, kommt, nehm´wir noch´n Schluck, ich bin nicht mehr bei Kasse, he, Alter, alles klar auf die Leute an der Trasse von Krementschug bis Bar, auf die Leute an der T...
Gehört dem Volk Dem Volk gehören Wald und Tiere und die Fische in der See und was die Erde birgt und was die Erde treibt. Das rote Kupfer in den Tiefen und auf den Feld der weiße Klee und was der Schreiber in die Kontobücher schreibt: g...