1. Strophe:

Die Sonne schickt der Erde Wärme zu und Licht, Macht da ´ne Negerhaut und dort ein Bleichgesicht. Ob du am Kongo, an der Elbe – eines bleibt dasselbe: Blut ist rot, und das verfärbt sich nicht. In allen Sprachen liebt man auf der Welt. In allen Sprachen hasst man auf der Welt. In allen Sprachen hasst man – ja – ja liebt man – ja – ja hängt man an der Welt.

2. Strophe:

Die Welt wird wunderschön; der Wille gibt uns Kraft, der Menschen Fleiß und Mühe reiche Ernten schafft. In den Fabriken ohne Ende schaffen fleiß´ge Hände, was den Menschen erst zum Menschen macht. Singt da nicht jeder: Klüger wird die Welt? Singt da nicht jeder: Reicher wird die Welt? Singt da nicht jeder: Schöner – ja – ja besser – ja – ja glücklich wird die Welt!

3. Strophe:

So manches Land gibt´s aber noch auf dieser Welt, wo nicht für sich das Volk den Ackergrund bestellt, wo all die mächtigen Maschinen nicht dem Volke dienen, wo das Geld regiert und nur das Geld. Dort gibt es wenig happy, happy days, dort gibt es wenig happy, happy days, dort gibt es wenig happy, – ja – ja happy – ja – ja happy, happy days.

4. Strophe:

Doch schon zerbrechen rings die Ketten, Stück für Stück. Die Völker kämpfen für den Frieden, um ihr Glück. Es kommt bestimmt einmal die Stunde für die Freudenkunde: „Frei ist unsre Welt von Not und Krieg!“ Dann singen alle: otschen choroscho! Dann singen alle: otschen choroscho! Dann singen alle: otschen – ja – ja otschen – ja – ja otschen choroscho! Und das will heißen: Klüger ist die Welt! Und das will heißen: Reicher ist die Welt! Und das will heißen: Schöner – ja – ja Besser – ja – ja glücklich ist die Welt!

weitere Lieder:

Frühlingslied Wir gehen den Frühling suchen, wo hat er sich versteckt? Vielleicht im Rosinenkuchen, vielleicht unter jenen Buchen, vielleicht wird er bald entdeckt.
Einheitsfrontlied Und weil der Mensch ein Mensch ist, drum braucht er was zu essen, bitte sehr! Es macht ihn ein Geschwätz nicht satt, das schafft kein Essen her. Drum links, zwei, drei! drum links, zwei, drei! Wo die Platz, Genosse, ist!...
Frieden muss sein Dass unsre Enkel später noch in neunzehnhundert Jahren an ihrem Jahreswandertag in unsre Städte fahren. Dass sie mit diesem vielen Geld für Panzer und Kanonen viele neue Häuser baun, wo sie umsonst drin wohnen. Frieden, ...
Jahrgang 49 Ich bin im Jahr neunundvierzig geboren, da war der Vater A-B-F-Student. Mutter hat ein Jahr vom Studium verloren. Meine Spielhose war Vater’s blaues Hemd.
Der Mensch kann manche Sachen Oli, oli, ola, wir sind miteinander da, zusammen und gemeinsam, nicht einsam und alleinsam. Oli, oli, ola, miteinander geht es ja, wenn wir zusammen kommen, komm´ wir der Sache nah.