1. Strophe:

Seit gestern, da bin ich erwachsen, ich glaube, seit gestern halb zehn. Nun sitz ich in meinem Zimmer, versuche die Hose zu nähen, die Niethose aus meiner Kindheit, die Naht platzt schon immerzu auf, und darum beschlossen die Eltern den baldigen Neuhosenkauf.

2. Strophe:

Sie fragten mich vor einer Stunde: „Was soll’s für ’ne Farbe denn sein?“ Drauf gab ich verwundert zur Antwort: „Kauft ihr denn die Hose allein?“ Ich sagte: „Was Dunkles, Modernes, mit Hosenaufschlägen und Schlag.“ Da sagt meine Mutter ganz leise: „Du weißt, dass das Vati nicht mag.“

3. Strophe:

Und dann sind sie losgezogen, ich reg mich darüber nicht auf. Was kümmert mich denn meiner Eltern versuchsweiser Hosenneukauf. Ich habe jetzt Nadel und Faden, meine alte Hose zu nähn. Ich denke, ich bin jetzt erwachsen, seit gestern so gegen halb zehn, seit gestern so gegen halb zehn.

weitere Lieder:

W-50-Fahrer in Angola Sie kamen nicht her, um für Schlagzeiln zu sorgen im heimischen Blätterwald, die steigen ins Fahrerhaus früh am Morgen, da dampft schon der graue Asphalt.
Hoch die Gläser (1980) Genossen, hoch die Gläser wir stoßen auf uns an. Wie schnell vergisst man doch im Kampf den eigenen Nebenmann. Heiladiladiho, heiladiladiho, heiladiladihei, heiladiladiho.
Wer er war, steht in vielen Liedern Wer er war, steht in vielen Liedern. Doch kein Lied wäre wahr genug, würde es nur ihn und sein großes Leben meinen. Denn es gibt so viele, die er mit sich trug: Ho-Ho- Ho Chi Minh. Ho-Ho- Ho Chi Minh.
Soldat im ersten Halbjahr Soldat im ersten Halbjahr, da fällt noch vieles schwer. Die Uniform sind keine Jeans und Mädchen erst mal Pause. Stattdessen Grundausbildung, statt Bierchen ha, ne Brause. Soldat im ersten Halbjahr, da fällt noch vieles ...
Mutter, wie weit ist Vietnam? Mutter, wie weit ist Vietnam? Sehr weit, mein Kind, sei still! Mutter, wie sprechen die Menschen da? Ganz anders als hier, mein Kind. Mutter, warum ist da Krieg? Warum? Weil Fremde und Reich wolln, dass Arme dort arm ble...