1. Strophe:

Seit gestern, da bin ich erwachsen, ich glaube, seit gestern halb zehn. Nun sitz ich in meinem Zimmer, versuche die Hose zu nähen, die Niethose aus meiner Kindheit, die Naht platzt schon immerzu auf, und darum beschlossen die Eltern den baldigen Neuhosenkauf.

2. Strophe:

Sie fragten mich vor einer Stunde: „Was soll’s für ’ne Farbe denn sein?“ Drauf gab ich verwundert zur Antwort: „Kauft ihr denn die Hose allein?“ Ich sagte: „Was Dunkles, Modernes, mit Hosenaufschlägen und Schlag.“ Da sagt meine Mutter ganz leise: „Du weißt, dass das Vati nicht mag.“

3. Strophe:

Und dann sind sie losgezogen, ich reg mich darüber nicht auf. Was kümmert mich denn meiner Eltern versuchsweiser Hosenneukauf. Ich habe jetzt Nadel und Faden, meine alte Hose zu nähn. Ich denke, ich bin jetzt erwachsen, seit gestern so gegen halb zehn, seit gestern so gegen halb zehn.

weitere Lieder:

Die Stadt (Händel-Klub Berlin) Drunten schwang die Stadt ein paar Leuchtlaternen. Droben zogen Nebel unter blassen Sternen.
Kommunisten Sie sind im Volk wie Hefe im Teig, beide braucht es zum Brot, beide zur Arbeit und beide zum Streik, beide gegen die Not.
Es beginnt erst der Mensch Es beginnt erst der Mensch, wo die Ausbeutung endet, wo das Brot, das du isst, keinen würgt. Wo die Frau ihren Pfennig nicht tausendmal wendet. Wo das Leben das Leben verbürgt. Wo die Frau ihren Pfennig nicht tausendmal ...
Dran und drauf Dran und drauf, drauf und dran, kommt, wir fangen mit der Arbeit an.
Wir sind überall Wir sind überall, auf der Erde, auf der Erde, leuchtet ein Stern, leuchtet mein Stern. Wir sind überall, auf der Erde, auf der Erde, leuchtet ein Stern, leuchtet mein Stern. Leuchte mein Stern, auf jedem Hut, in jedem He...