1. Strophe:

Seit gestern, da bin ich erwachsen, ich glaube, seit gestern halb zehn. Nun sitz ich in meinem Zimmer, versuche die Hose zu nähen, die Niethose aus meiner Kindheit, die Naht platzt schon immerzu auf, und darum beschlossen die Eltern den baldigen Neuhosenkauf.

2. Strophe:

Sie fragten mich vor einer Stunde: „Was soll’s für ’ne Farbe denn sein?“ Drauf gab ich verwundert zur Antwort: „Kauft ihr denn die Hose allein?“ Ich sagte: „Was Dunkles, Modernes, mit Hosenaufschlägen und Schlag.“ Da sagt meine Mutter ganz leise: „Du weißt, dass das Vati nicht mag.“

3. Strophe:

Und dann sind sie losgezogen, ich reg mich darüber nicht auf. Was kümmert mich denn meiner Eltern versuchsweiser Hosenneukauf. Ich habe jetzt Nadel und Faden, meine alte Hose zu nähn. Ich denke, ich bin jetzt erwachsen, seit gestern so gegen halb zehn, seit gestern so gegen halb zehn.

weitere Lieder:

W-50-Fahrer in Angola Sie kamen nicht her, um für Schlagzeiln zu sorgen im heimischen Blätterwald, die steigen ins Fahrerhaus früh am Morgen, da dampft schon der graue Asphalt.
Hier, wo ich lebe Hier, wo ich lebe, werd ich nie und werd von keinem Tag verschont. Und schein oft Sysiphos, dem sich am End die Mühe wohl nicht lohnt. Hier, wo ich lebe, spricht der Stein, schreit noch der Boden unter dir, ich will’s ni...
Beerenlied Im grünen Walde bin ich gegangen, hab ein rot Tüchlein umgehangen, bin in die schwarzen Beeren gesunken, hab an dem Safte mich satt getrunken, satt getrunken für einmal. einmal ist keinmal, ihr teuflischen Beeren, der Hu...
Abendstunde Abendstunde, stille Stunde, dieser Tag ist ausgebrannt. Hinterm Wald verschwand die Sonne, rote Glut blieb überm Land. Und der Rest der roten Asche glüht noch fort in unserm Blut. Nach den kalten, kalten nächsten schlägt...
An dem reinsten Frühlingsmorgen An dem reinsten Frühlingsmorgen ging die Schäferin und sang. Jung und schön und ohne Sorgen, dass es durch die Felder klang. Refrain: Solala lala, solala, solalalalaha, solala lala, solala, solalalala.