1. Strophe:

Mein Vaterland ist wie ein Baum mit einer weiten Kron‘, mit Ästen zum Abhaun und neuen Trieben schon. Und jedes Frühjahr macht ihn schön und macht ihn weit und dicht, doch fällt auch immer mal ein Frost, der zu viele Zweige bricht.

2. Strophe:

Mein Vaterland ist wie ein See, der Stille ist und tief wie seine Mutter Deutschland, die gut tausend Jahre schlief. Doch kommt ein Wind auf, könnt ihr sehn, wie er mit Wellen schlägt und von den Ufern Stein auf Stein zu seinem Grunde trägt.

3. Strophe:

Mein Vaterland ist wie ein‘ Schwalb‘, die ihre Nester baut, aus Gras und Stein und aus Asphalt auf ihrer eignen Haut. Und nackt und frierend hält’s im Schoß und wärmt ihr erstes Kind, das ist, so wie mein Vaterland, die ersten Tage blind.
Nachgesang: Mein Vaterland ist wie ein Baum mit einer weiten Kron‘.

weitere Lieder:

Hoch auf dem gelben Wagen Hoch auf dem gelben Wagen, sitz ich beim Schwager vorn. Vorwärts die Rosse traben, lustig schmettert das Horn. Felder und Wiesen und Auen, leuchtendes Ährengold. Ich möchte ja so gerne noch bleiben, aber der Wagen, der r...
Die Antwort weiß ganz allein der Wind Wie große Berge von Geld gibt man aus für Bomben, Raketen und Tod? – Wie große Worte macht heut mancher Mann und lindert damit keine Not? Wie großes Unheil muss erst noch geschehn, damit sich die Menschheit besinnt? Die ...
Die Moritat vom Mackie Messer Und der Haifisch, der hat Zähne, und die trägt er im Gesicht, und Macheath, der hat ein Messer doch das Messer sieht man nicht.
Lied einer Bäuerin Sieben Kinder habe ich geboren, sieben Schwalben wohnten unterm Dach. Jeden Frühling kamen sie geflogen und sind vor dem Winter fortgezogen, und sind vor dem Winter fortgezogen. Sieben Kinder habe ich verloren.
Vom Pflanzen und Ernten Und ihr pflanztet den Reis, bautet ihnen das Feld. Jedes Korn war euch Schweiß, doch für sie war es Geld. Eure Arme so schwach, eure Schritte so schwer. Ihre Beutel war´n voll, eure Bäuche war´n leer.