1. Strophe:

Ihren Schäfer zu erwarten, tralerali tiralerala, schlich sich Phyllis in den Garten, talerali tiralerala. In dem dunklen Myrtenhain schlief das lose Mädchen ein. Tralerali tiralerala, tralerali tiralerala.

2. Strophe:

Ihre Mutter kam ganz leise, tralerali tiralerala. Nach der alten Mütterweise, tralerali tiralerala nachgeschlichen; o wie fein, Fand das Mädchen ganz allein. Tralerali tiralerala, tiralerali tiralerala.

3. Strophe:

Ihrem Schlummer halb entrissen, tralerali tiralerala von den zarten Mutterküssen, tralerali tiralerala. Rief das Mädchen:“Ach Damöt, warum kommst du heut so spät? Tralerali tiralerala, tiralerali tiralerala.

4. Strophe:

„Ei so hast du mich betrogen , tralerali tiralerala, deine Unschuld ist gelogen, tralerali tiralerala. Ihm zur Schmach und dir zur Pein sperr ich dich ins Kloster ein!“ Tralerali tiralerala, tiralerali tiralerala.

5. Strophe:

„Kloster ist nicht mein Verlangen, tralerali tiralerala. Bist ja selbst nicht neingegangen, tralerali tiralerala. Und wenn’s allen so sollt gehn, möcht ich mal die Klöster sehn! Tralerali tiralerala, tiralerali tiralerala.

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Oma Amler Ins Leben geworfen unterm kühlen Septembermond, achtzehnvierundneunzig, unter Franz Joseph dem Zweiten. Vater Prolet, na, und dadurch fast alles gewohnt, auch für die kommenden schweren Zeiten. Zu Hause ist Hektik mit zw...
Im Mausoleum Wir traten vor ihn hin, wie Leser vor ein Buch, wie Rotarmisten vor ihr Fahnentuch, wie Bauern vor Turbinen traten. Wir standen da, nicht ohne Scheu, doch auch nicht wie Gläubige vorm Altar. In den Mänteln hing Geruch vo...