1. Strophe:

Du bist gemein, du bist so ungezogen. Ich hab es schon so oft mit dir versucht. Du hast mich kalt und ungeniert betrogen, drum sei in alle Ewigkeit verflucht! Fast sieht es aus, als wolltest du jetzt sagen: Sei nicht so stur, hab doch Geduld mit mir! Das ist vorbei, ich werd es nicht mehr wagen, ich bin geheilt, ich hab genug von dir!

2. Strophe:

Du nahmst nur stets und hast mir nichts gegeben und fandest das anscheinend ganz normal. Du schaust so treu – ich könnt dir eine kleben, doch sicher wäre dir auch das egal. Weshalb bleib´ ich so lange bei dir stehen? Weshalb halt´ich dir diese Referat? Adieu, wir werden uns nicht wiedersehen, du doofer Zigarettenautomat.

weitere Lieder:

Diktatur des Proletariats Und anders geht das nicht, mein Junge, die Welt ist anders nicht zu ändern. Wir standen, ach so oft, zu oft verzweifelt an den Gräberrändern. Schließ zu dein Herz, ich rat es dir, vorm Tage des Verrats. Wir brauchen unsr...
Musja Pikinson Es fiel in der Ustlabinskaja, ein Dorf bei Krasnodar, ein Geigenbogen in den Schnee, das war im Februar.
Sieben-Lied Sieben Jahre werd ich leben, still in meiner alten Haut, doch am Tag drauf könnt ihr sehen, wird sie mir von selbst abgehen, wie ein Eis zu Wasser taut.
Oktober-Song Da hab´n die Proleten Schluss gesagt und die Bauern: es ist soweit – und hab´n den Kerenski davongejagt und die Vergangenheit. – Und das war im Oktober, als das so war, in Petrograd in Russland im siebzehner Jahr.
Ich singe den Frieden Damit der Mensch lang lebt, dass froh der Hirt den Krug voll Milch genieße, den Fischen nicht der Fluss ausfließe, in meinem Dorf und anderswo, sing ich den Frieden.