1. Strophe:

Die Arbeit macht den Mensch zum Menschen. Wie seine Arbeit ist, so ist auch er. Die Verkäuferin, die mit dem Rad zur Arbeit fährt und dort verkaufen muss Ersatzteile für Autos. Der Stellvertreter, der nichts zu sagen hat und nur zu Hause spielt den Chef vor Frau und Kindern. So ist die Arbeit eine Last dem Mensch, der sich noch teilen muss.

2. Strophe:

Der Bauarbeiter, der reichlich Steine hat, damit ein Haus zu baun, so als könnt er selbst drin wohnen. Die Kindergärtnerin, die wenig Kinder hat, mit ihnen umgehn kann, so als wären es die eigenen. So macht sich zur Persönlichkeit der Mensch, der sich nicht teilen muss.

3. Strophe:

Die Ökonomin, der man Millionen gibt, die jeden Pfennig wendet, so als wäre es ihr Haushaltsgeld. Ein Sklave in einem Steinbruch, des Schleppers müde, erfand das Rad. So wird zum Revolutionär der Mensch, der sich nicht teilen kann.

weitere Lieder:

Friedenslied Es wächst das Brot uns nicht von allein, und auf den Feldern reift uns kein Krug voll Wein.
Der Disco-Fan Bei uns ist öfters Disco, da geh‘ ich immer hin. Ich sag’s euch, da ist’s dufte, der Jockei hat was drin. Holdrio, Holdrio der Jockei hat was drin. Holdrio, Holdrio der Jockei hat was drin.
Ich singe den Frieden Damit der Mensch lang lebt, dass froh der Hirt den Krug voll Milch genieße, den Fischen nicht der Fluss ausfließe, in meinem Dorf und anderswo, sing ich den Frieden.
Fischerlied Wir fischen für euch den Fisch aus dem Teich, kommt und seht her, wir öffnen das Wehr.
Davon, was diesem und auch jedem Mädchen beim Wäscheaufhängen passieren kann Sitz auf einem Baum, ess´ Pflaumen spuck die Steine in das Heu. Welch ein Glück für meinen Gaumen, diese fetten blauen Pflaumen, diese fetten blauen Pflaumen. Man wird frisch wie neu.