1. Strophe:

Am Abend legen die Träume ihre Stirne an den Mond, fragen mit schweren Seufzern, ob dieser Kampf sich lohnt. Jeder kennt einen, der leidet, mehr, als man leiden soll. Ach, und das Herz ist den Träumern immer übervoll.

2. Strophe:

Am Abend kommen die Spötter mit dem Lächeln um den Mund. Schmälern uns jeden Posten, machen zum Gramm das Pfund. Kommen uns gern mit Zitaten, keiner bleibt da verschont. Ach, und sie wollen uns raten: Nichts hat sich gelohnt.

3. Strophe:

Am Abend kommen die Zweifler mit den Falten im Gesicht, blättern in alten Briefen, traun unsern Worten nicht. Halten sich raus aus dem Ganzen, altern weit vor der Zeit. Ach, und ihr Schmerz wie von Lanzen, weltenweit ihr Leid.

4. Strophe:

Am Abend ziehen die Kämpfer ihre schweren Schuhe aus. Essen mit Lust zu Abend, schlagen drei Nägel ins Haus. Möchten ein halbes Buch schaffen, schlafen darüber ein, zwischen erbeuteten Waffen, neben rotem Wein.

weitere Lieder:

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Für Volk und Freiheit (Lenins Lieblingslied) Im Kerker zu Tode gemartert vom Feinde in ohnmächtiger Wut, im Kampf für das Volk und die Freiheit da gabst du dein Leben, dein Blut.
Die Kinder sind das Beste… Die Kinder sind das Beste in jeder Stadt. Nicht Stahl, nicht Glas, kunstvoll behauener Stein. Städte sollten Kindern Gärten sein.
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Um Mitternacht war ich noch frei Um Mitternacht war ich noch frei, am Morgen war ich ein Sklave schon, am Abend in der Dämmerung sah ich den Tod auf Yaros. Disteln mein Bett, mein Dach der Wind, tagsüber brennt die Sonne mich blind, bei Nacht, da kommt ...