1. Strophe:

Dass unsre Enkel später noch in neunzehnhundert Jahren an ihrem Jahreswandertag in unsre Städte fahren. Dass sie mit diesem vielen Geld für Panzer und Kanonen viele neue Häuser baun, wo sie umsonst drin wohnen. Frieden, Frieden muss sein, Frieden muss sein! Frieden, Frieden muss sein, Frieden muss sein! Frieden wird sein!

2. Strophe:

Und dass Atomkraft Wärme gibt, doch nur so viel sie brauchen. Dass alle Leute älter werden, auch wenn sie dabei rauchen. Dass so viel Wärme übrig ist, um Straßen zu beheizen und dass die Leute unter sich mit Freundlichkeit nicht geizen. Frieden, Frieden muss sein, Frieden muss sein! Frieden, Frieden muss sein, Frieden muss sein! Frieden wird sein!

3. Strophe:

Dass kein Soldat mehr fragen muss: Hat sie schon einen Neuen? Dass alle Menschen in der Welt Sich auf die Weihnacht freuen. Dass Panzer in der Winterschlacht nur Straßenschnee wegräumen und Kinder in der Winternacht nur von Frau Holle träumen. Dass Bauern ihre Scheunen fülln und nicht Kanonenrohre. Wie ich heut ein Armeelied sing, so sing ich dann Folklore. Frieden, Frieden muss sein, Frieden muss sein! Frieden, Frieden muss sein, Frieden muss sein! Frieden wird sein!

4. Strophe:

Dass Arbeiter Maschinen baun, sie selber produzieren, dann könnte jeder, der es will, zehn Jahre lang studieren. Dass wir mit einer Raumstation den Jupiter bereisen. Dort essen wir dann Abendbrot zu volkstümlichen Preisen. Dass „Aktuelle Kamera“ dann aus Vietnam berichtet, dass man im Vorort von Hanoi ein Kosmodrom errichtet. Frieden, Frieden muss sein, Frieden muss sein! Frieden, Frieden muss sein, Frieden muss sein! Frieden wird sein!

5. Strophe:

Wenn Breshnew und Kossygin sich die Absätze ablaufen, um überall für unsre Welt den Frieden einzukaufen. Wenn Arbeiter der ganzen Welt sich fest zusammenschließen und jeden, der am Krieg gewinnt, ins Staatsgefängnis schließen. Wenn wir, wo das Geschichte ist, bis dahin nicht nur warten, dann wird von unsrem Arbeitsplatz die Friedenstaube starten. Frieden, Frieden muss sein, Frieden muss sein! Frieden, Frieden muss sein, Frieden muss sein! Frieden wird sein!

weitere Lieder:

Vor der Entlassung Wenn ich morgen nachhause komme, Leute, dann mach ich ein’n drauf! Da lade ich meinen Freund Paule ein, lass alle Fünfe grade sein und ein großes Fass Bier fahr ich auf, na, ein Kasten tut’s vielleicht auch.
Lied vom Besserwissen Nachher wird man´s immer besser wissen. Doch das Nachher kommt nicht von allein. Und weil wir´s wissen, stets besser wissen, muss die Arbeit heut bewältigt sein.
Fahnenlied Nicht, dass der Wind sie bewegt, macht unsre Fahne so schön. Nicht, dass sie flattert und schwebt, macht, dass wir hinter ihr gehn. Nicht, dass sie leuchtet und strahlt, macht unsre Herzen bewegt.
Lied vom Apfelbäumchen Als das Apfelbäumchen gepflanzt war, stand es dünn und arm, und man sah´s kaum vom Feld: ´s wird wohl erfrieren, ´s wird wohl verdorrn, es ist ja nur ein Holzpfahl, der es hält. Refrain: Ach, Frühling, tau die Wiesen au...
…und zwangen die toten Halden zum Strand Sie hatten eine Grenze gezogen, quer durch das geschlagene Deutschland, und haben uns auch um die Wärme betrogen – die Steinkohle in ihrer harten Hand.