1. Strophe:

Sucht ich, ach, das Grab meiner Liebsten fragend überall: Wer weiß wo? Weinend klagt ich oft mein Herzeleid: Wo bist du, mein lieb Suliko? Weinend klagt ich oft mein Herzeleid: Wo bist du, mein lieb Suliko?

2. Strophe:

Blühte dort am Waldrand die Rose, Morgensonnenschön, still und froh fragt ich hoffnungsvoll das Blümelein: Sag, bist du mein lieb Suliko? Fragt ich hoffnungsvoll das Blümelein: Sag, bist du mein lieb Suliko?

3. Strophe:

Sang die Nachtigall in den Zweigen brannte mir das Herz lichterloh. Sag mir doch, du holde Sängerin: Bist gar du mein lieb Suliko? Sag mir doch, du holde Sängerin: Bist gar du mein lieb Suliko?

4. Strophe:

Neigt die Nachtigall drauf ihr Köpfchen aus der Rosenglut klang es so silberhell und tröstend wie ihr Lied: Ja, ich bins, ich bin Suliko! Silberhell und tröstend wie ihr Lied Ja, ich bins, ich bin Suliko!

weitere Lieder:

Jetzt gang i ans Brünnele Jetzt gang i ans Brünnele, trink aber net. Jetzt gang i ans Brünnele, trink aber net. Do such i mein herztausige Schatz, find´n aber net, do such i mein herztausige Schatz, find´n aber net.
Freut euch des Lebens Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht. Pflücket die Rose, eh sie verblüht!
Der Jäger in dem grünen Wald Der Jäger in dem grünen Wald, der sucht des Tierleins Aufenthalt. Und er ging wohl in dem Wald bald hin, bald her, ob auch nichts, ob auch nichts anzutreffen wär.
Mit dem Pfeil, dem Bogen Mit dem Pfeil, dem Bogen durch Gebirg‘ und Tal kommt der Schütz gezogen früh beim Morgenstrahl. La la la, la la la, la la la la, la la la la la la la.
Winternacht Verschneit liegt rings die ganze Welt, ich hab nichts, was mich freuet, verlassen steht der Baum im Feld, hat längst sein Laub verstreuet.