1. Strophe:

Wir haben niemals aufgegeben, wenn auch viel Blut geflossen. Von Müntzer, Liebknecht, Thälmann und den besten der Genossen. Viel hundert Jahre währt der Kampf, den Spartakus begonnen, und ist in einem Teil der Welt von uns auch schon gewonnen.

2. Strophe:

Doch bitter schmeckt im Glas der Wein, den abends wir genießen, wenn sich in Chile und Madrid Gefängnistore schließen. Nur kurze Zeit bleibt für den Schlaf und keine Zeit zum Klagen, denn morgen stehn wir auf und gehn auf unsre Barrikaden.

3. Strophe:

Die heißen Werkbank, heißen Schacht, sind volkseigene Betriebe. Dort produziern wir unsre Macht und für den Kampf die Lieder. Denn dieser Kampf wird weitergehen und erst an dem Tag enden, da jene ganz geschlagen sind, die diese Welt noch schänden.

4. Strophe:

Bis dahin ist noch lange Zeit auch sind wir schwach zuweilen und noch nicht jeder kann verstehn, dass wir uns so beeilen. Doch kämpfen wir, auch wenn vielleicht den Sieg wir nicht erleben und werden’s unsre Enkel dann, war Sinn in unserm Leben

weitere Lieder:

Es ziehen die Söhne los Es ziehen die Söhne los, sind noch nicht mal richtig groß, sind lange nach dem letzten Krieg geboren. Doch der Mann weiß sicher noch, wie das Brot des Krieges roch vielleicht hat er seinen Vater da verloren.
Das Haus in der Hegelallee Das Haus in der Potsdamer Hegelallee übersieht man bestimmt als Tourist. Vielleicht auf der Suche nach einem Café bleibt man kurz stehn und liest: Liebknecht war hier...
Hoch auf dem gelben Wagen Hoch auf dem gelben Wagen, sitz ich beim Schwager vorn. Vorwärts die Rosse traben, lustig schmettert das Horn. Felder und Wiesen und Auen, leuchtendes Ährengold. Ich möchte ja so gerne noch bleiben, aber der Wagen, der r...
Entscheidung Du weißt, ich habe dich lieb, und du kennst meinen Weg. Du weißt, ich kann mich nicht teilen komm zu uns oder geh. Du lebst ohne zu fragen, und du willst die Fragen nicht sehn – und beide trennt ein Wasser, man kann zwis...