1. Strophe:

Weiß nicht, wie’s ist: Hunger zu haben, weiß nicht, wie’s ist: ohne Mutter zu sein, weiß nicht, wie’s ist: den Freund zu begraben, gibt Kinder, die sind dafür nicht zu klein. Weiß nicht, wie’s ist: der Hautfarbe wegen zu meinen, dass man was Besseres wär, weiß nicht, wie’s ist: machte man mir deswegen und meinen Eltern das Leben schwer.

2. Strophe:

Weiß nicht, wie’s ist, nachts Flugblätter kleben, weiß nicht, wie ein Polizeiknüppel schlägt, weiß nicht, wie’s ist, auf der Straße zu leben, gibt Länder, wo ein Kind sowas erträgt.

3. Strophe:

Weiß nicht, wie’s ist, wenn die Schuhe fehlen, weiß nicht, wie’s ist, nie zur Schule zu gehen, weiß nicht, wie’s ist, mir mein Brot zu stehlen. Gibt Zeiten, da muss ein Kind das verstehn. Da muss es gut seine Feinde kennen, da muss es wissen, wer zu ihm steht, da muss es listig sein, lügen können, damit es nicht seine Freunde verrät.

Refrain:

Was ist nun Sache der Kinder? Gibt nichts, was uns nicht angeht, alles ist Sache der Kinder, auch Solidarität.

weitere Lieder:

Spulenlied Flink, Spule, dreh dich, dreh dich schnelle, dreh dich für ein neues Kleid. Drehe dich für Brot und Frieden und für eine gute Zeit.
Lied von der Aussichtsplattform Wo meine Straße ihr Ende hat, steht eine Mauer verquer. Dahinter beginnt eine andere Stadt, und da baute irgendwer aus Stangen und Brettern ein hohes Gerüst darauf kann man tagsüber stehn, und kann sich von oben aus sich...
Lied zu einem Foto Wieviel Hoffnung liegt in der Umarmung, dass zweimal die rote Fahne weht, tausend Meilen von uns über Meere, und der Feind nah an der Grenze steht.
Behütet eure kühnen Träume Behütet eure kühnen Träume, auch wenn es scheint, dass sie nicht nützen. Behütet eure kühnen Träume, wie Eltern ihre Kinder schützen.
Bierlied Wir sind in einem Staat geboren, wo Malz und Hopfen nicht verloren. Was trink ich, was trinkst du, was trinken wir? Bier, Bier, Bier!