1. Strophe:

Weiß nicht, wie’s ist: Hunger zu haben, weiß nicht, wie’s ist: ohne Mutter zu sein, weiß nicht, wie’s ist: den Freund zu begraben, gibt Kinder, die sind dafür nicht zu klein. Weiß nicht, wie’s ist: der Hautfarbe wegen zu meinen, dass man was Besseres wär, weiß nicht, wie’s ist: machte man mir deswegen und meinen Eltern das Leben schwer.

2. Strophe:

Weiß nicht, wie’s ist, nachts Flugblätter kleben, weiß nicht, wie ein Polizeiknüppel schlägt, weiß nicht, wie’s ist, auf der Straße zu leben, gibt Länder, wo ein Kind sowas erträgt.

3. Strophe:

Weiß nicht, wie’s ist, wenn die Schuhe fehlen, weiß nicht, wie’s ist, nie zur Schule zu gehen, weiß nicht, wie’s ist, mir mein Brot zu stehlen. Gibt Zeiten, da muss ein Kind das verstehn. Da muss es gut seine Feinde kennen, da muss es wissen, wer zu ihm steht, da muss es listig sein, lügen können, damit es nicht seine Freunde verrät.

Refrain:

Was ist nun Sache der Kinder? Gibt nichts, was uns nicht angeht, alles ist Sache der Kinder, auch Solidarität.

weitere Lieder:

Lied vom vergessenen Karton Leipzig im Herbst, in der Straßenbahn 7 – Gleisbauarbeiten; „Aussteigen bitte! Der Bus zum Bahnhof steht da drüben.“ Also beeilte man sich; zurück blieb nur ein vergessener Karton.
Orenburg Lied Aha, ha, ha, ha – und wir fahren mit dem mit dem nächsten Zug oder stellen uns an die Straße und wir trampen nach Krementschug – unsre Barrikade ist die Trasse.
… und Freundschaft halten, Kinder Lernt, wie schwer die Erde wiegt und warm anziehn im Winter, dass keiner mir den Schnupfen kriegt, bevor er auf die Venus fliegt, und Freundschaft halten, Kinder.
Wenn wir abends müde sind Wenn wir abends müde sind und nicht so recht zufrieden, können wir doch nicht vergessen, essen heißt nicht überall sattessen und es ist nicht überall Frieden.
Steh bei mir Du gibst mir das Gefühl, dass du mich brauchst, mir vertraust du, es geht mir gut bei dir. Ich, ich liebe dich, ist kein leeres Wort für mich. Du, du bist so ein Glück für mich. Steh bei mir und hilf mir leben. Ohne dich...