1. Strophe:

Weiß nicht, wie’s ist: Hunger zu haben, weiß nicht, wie’s ist: ohne Mutter zu sein, weiß nicht, wie’s ist: den Freund zu begraben, gibt Kinder, die sind dafür nicht zu klein. Weiß nicht, wie’s ist: der Hautfarbe wegen zu meinen, dass man was Besseres wär, weiß nicht, wie’s ist: machte man mir deswegen und meinen Eltern das Leben schwer.

2. Strophe:

Weiß nicht, wie’s ist, nachts Flugblätter kleben, weiß nicht, wie ein Polizeiknüppel schlägt, weiß nicht, wie’s ist, auf der Straße zu leben, gibt Länder, wo ein Kind sowas erträgt.

3. Strophe:

Weiß nicht, wie’s ist, wenn die Schuhe fehlen, weiß nicht, wie’s ist, nie zur Schule zu gehen, weiß nicht, wie’s ist, mir mein Brot zu stehlen. Gibt Zeiten, da muss ein Kind das verstehn. Da muss es gut seine Feinde kennen, da muss es wissen, wer zu ihm steht, da muss es listig sein, lügen können, damit es nicht seine Freunde verrät.

Refrain:

Was ist nun Sache der Kinder? Gibt nichts, was uns nicht angeht, alles ist Sache der Kinder, auch Solidarität.

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