1. Strophe:

Seit du da bist, würde mich nicht wundern, wenn der Mond an meiner Tür erscheint, wenn die Veilchen blühen auf den Flundern und die Sonne Freudentränen weint. Was du willst, ich halte es für möglich. Wundern ist auf einmal ganz alltäglich.

2. Strophe:

Alle Blumen wuchern, wo wir wandern. Blüten wiegen zart die reife Frucht. Alles um uns her sucht nach dem andern. Mund am Mund, so endet jede Flucht. Auch das Wort „ich liebe dich“ wird möglich. Wunder sind auf einmal ganz alltäglich.

3. Strophe:

Seit du da bist, könnte ich mir denken, dass ich wichtig bin auf dieser Welt, dass wir beide uns Gedanken schenken, die bisher kein andrer Kopf enthält. Was du willst, ich halte es für möglich. Wundern ist auf einmal ganz alltäglich.

4. Strophe:

Jeden Tag wird´ ich durch dich gescheiter, und ich mach dich klüger Tag für Tag. Alle Traurigkeiten enden heiter, seit ich bis zum Morgen bei dir lag. Auch das Wort „ich liebe dich“ wird möglich. Wunder sind auf einmal ganz alltäglich.

Refrain:

Nur das Wunder aller Wunder nicht: Dein wachendes, lachendes, schlafendes, strafendes, betrübtes, vergnügtes Gesicht.

weitere Lieder:

Für zwei Genossen Schwarz der Rand im ND, unscharf das Foto, lang der Zug. In den ersten Reihen das Zentralkomitee, davor die Kränze, die man trug. Heut werden Genossen zu Grabe getragen, läuten nicht Glocken, nein, sondern ein Lied kommt...
Hoch auf dem gelben Wagen Hoch auf dem gelben Wagen, sitz ich beim Schwager vorn. Vorwärts die Rosse traben, lustig schmettert das Horn. Felder und Wiesen und Auen, leuchtendes Ährengold. Ich möchte ja so gerne noch bleiben, aber der Wagen, der r...
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Lied vom Apfelbäumchen Als das Apfelbäumchen gepflanzt war, stand es dünn und arm, und man sah´s kaum vom Feld: ´s wird wohl erfrieren, ´s wird wohl verdorrn, es ist ja nur ein Holzpfahl, der es hält. Refrain: Ach, Frühling, tau die Wiesen au...