1. Strophe:

Gersten warn sie noch die Jungen, die vom Jahrgang neunundvierzig, Schüler, Lehrlinge, Studenten, eine Zeit lang auch Soldaten. Heute sind sie Facharbeiter, Lehrerin, Abteilungsleiter, haben mehr oder auch minder Kontonummer, Trauschein, Kinder. Sind für Wohnungen und Wagen auf Wartelisten eingetragen. Manche Kriegen erste Orden, ziehen nicht mehr in heller Horden ihnen Beatbands hinterher. Doch die Freunde, sind es mehr oder weniger geworden?

2. Strophe:

Gersten warn sie noch die Jungen, die vom Jahrgang neunundvierzig, und sie planten kühne Taten, sag, wie viele sind gelungen, wie viel von den grünen Saaten bringen wir zur Ernte ein, und wie viel sind erfroren, sag, verdorrt und traf der Hagelschlag? Reifezeit hat jetzt begonnen, sehn wir nach auf unserm Feld. Übern Mai sind wir gekommen, riecht für uns das Korn nach Brot oder riecht es nur nach Geld, sind die Ähren körnerschwer oder spelzig nur und leer?

weitere Lieder:

Wie meinen Sie denn das? Wenn sich wer ein Holztier schnitzt und Löcher in die Wände ritzt, – dann suchen darin tausend Leute den Sinn. Nützt uns das was? Was lehrt uns das?
Papirossy Manchmal kaue ich am Papprohr meiner kalten Papirossy und mein Wasserglas, das misst „STO“ Gramm.
Was ich meine Heimat nenne Was ich meine Heimat nenne? Das Stück Erde, das mich trät. Wo zu allen Jahreszeiten sich ein Frühlingslüftchen regt.
Am Abend Am Abend legen die Träume ihre Stirne an den Mond, fragen mit schweren Seufzern, ob dieser Kampf sich lohnt. Jeder kennt einen, der leidet, mehr, als man leiden soll. Ach, und das Herz ist den Träumern immer übervoll.
Pionierlied Wir bemühn uns, nur gute Zensuren zu kriegen. Und würden auch gern in den Weltraum fliegen. Wir schreiben viele Briefe nach Leningrad. Und winken jedem Sowjetsoldat. So sind wir, so ist ein Pionier, jawohl.