1. Strophe:

Es denken jetzt schon viele mit, man braucht doch nur zu horchen. Es regt und steckt sich überall im Land, was gestern richtig war, das fällt vor dem Morgen, erstiegen Leute manche harte Wand.

2. Strophe:

Unsre fetten Widersprüche schwinden nicht, wenn sie erkannt, denn es braucht nach dem Erkennen auch noch Kraft zum Widerstand.

3. Strophe:

Gegen Feigheit, gegen Trägheit, gegen das: Uns geht’s doch gut. Alles was bei uns gedeiht, passt nicht mehr unter unsern Hut.

4. Strophe:

Ach, es treiben allzu viele einfach mit dem großen Strom, eingerollt das rote Segel, goldumrandet das Diplom.

5. Strophe:

Wenn wir wollten wie wir können, kämen wir ganz gut voran. Jeder Kämpfe an der Stelle, wo er bestens kämpfen kann.

weitere Lieder:

Blaues Tuch ist dieser Himmel Blaues Tuch ist dieser Himmel. Fensterbreit gehört er uns. Nichts mehr sagen, nur noch liegen beieinander.
Meine Heimat Was meine Heimat ist, ich könnt es nicht mit tausend Worten sagen. Man muss sie selbst besitzen, um sie zu verstehn. Man muss sie selbst besitzen, um sie zu verstehn.
An die Brüder Ach, ihr wolltet, ach ihr würdet ja so gerne und von unserm Eigentum befrein; ging´s nach euch, wir würden schon in naher Ferne wieder doppelt freie Lohnarbeiter sein.
Am Abend Am Abend legen die Träume ihre Stirne an den Mond, fragen mit schweren Seufzern, ob dieser Kampf sich lohnt. Jeder kennt einen, der leidet, mehr, als man leiden soll. Ach, und das Herz ist den Träumern immer übervoll.
Carpe diem (Nutze den Tag) Denn unsre alte Erde soll der Stern des Friedens sein! Für alle soll die Sonne glühn, und allen soll die Rose blühn, für alle Brot und Wein.