1. Strophe:

O Täler weit, o Höhen, O schöner, grüner Wald, du meiner Lust und Wehen. Andächt´ger Aufenthalt. Da draußen, stets betrogen, saust die geschäft´ge Welt; schlag noch einmal die Bogen um mich, du grünes Zelt.

2. Strophe:

Wenn es beginnt zu tagen, Die Erde dampft und blinkt. Die Vögel lustig schlagen, dass dir dein Herz erklingt: da mag vergehn, verwehen das trübe Erdenleid. Da sollst du auferstehen in junger Herrlichkeit.

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3. Strophe:

Im Walde steht geschrieben ein stilles, ernstes Wort. Vom rechten Tun und Lieben und was der Menschen Hort. Ich habe treu gelesen, die Worte schlicht und wahr. Und durch mein ganzes Wesen ward´s unaussprechlich klar.

4. Strophe:

Bald werd ich dich verlassen, fremd in der Fremde gehen. Auf buntbewegten Gassen, des Lebens Schauspiel sehn; und mitten in dem Leben wird deines Ernsts Gewalt, mich Einsamen erheben, so wird mein Herz nicht alt.