1. Strophe:

O ihr Berge meiner Väter, träumerisch und tannengrün, dran die braunen Hütten kleben und die Abendlichter glühn. O Ihr Hänge meiner Heimat, tief in Holz und Heidekraut hat bei euch sich meine Seele ach, ein kleines Nest gebaut.

2. Strophe:

Hoch um eure dunklen Stirnen kreist die Wolke wie ein Traum. Sagenhaft in euren Klüften wächst der edle Silberbaum. Und das Grubenkämpchen zittert um verwunschenes Gestein. O ihr Märchen meiner Heimat, stillt mein Herz und singt es ein!

<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script> <!-- DDR responsive Content --> <ins class="adsbygoogle" style="display:block" data-ad-client="ca-pub-4278385830278770" data-ad-slot="1881593012" data-ad-format="auto"></ins> <script> (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); </script>

3. Strophe:

Und du allerschönstes Märchen meines fernen Kinderlands, erzgebirgsche Weihnachtswonne Christgeburt im Glitzerglanz. Immer wenn mein Herz sich härmte, weit verwandert und verstört, fand es sich in deinem Scheine waldwärts wo es hingehört.

4. Strophe:

O ihr Berge meiner Väter, tannengrün und träumerisch! O ihr schlichten Hochlandleute, liederfroh und lebensfrisch! O ihr Hänge meiner Heimat! Tief in Holz und Heidekraut hat bei euch sich meine Seele ach, ein kleines Nest gebaut.