1. Strophe:

Lieder sind Brüder der Revolution, Lieder sind ihre Begleiter, doch stießen nicht Lieder den Zaren vom Thron, von Ausbeutern befreit kein Ton. Schuld an ihrem Ende war’n Hände, sind Hände.

2. Strophe:

Und 49 in unserem Land. Kaum Brot war, rar die Menschen, sicherten Lieder nicht unseren Bestand. Die Leute waren’s in Stadt und Land, damals so wie heute warn’s Leute, sind’s Leute.

3. Strophe:

Und Leute, das sind ja die Sänger auch. Kein anderes Maß kann uns gelten, wir singen Lieder, Lieder sind Rauch, brauchen Feuer, sonst fehlen sie euch. Das heißt Rot, nicht das blasse, die Klasse, die Klasse.

weitere Lieder:

Was sonst Was sonst hätte mit dieser Welt denn geschehen sollen, damit sie menschlicher wird? Was sonst war noch zu erwarten nach all dem Kyrie eleison, dem Dreck und dem Unrecht, dem Elend von drum man kein Ende sah?
Einheitsfrontlied Und weil der Mensch ein Mensch ist, drum braucht er was zu essen, bitte sehr! Es macht ihn ein Geschwätz nicht satt, das schafft kein Essen her. Drum links, zwei, drei! drum links, zwei, drei! Wo die Platz, Genosse, ist!...
Lied zum Zwanzigsten Wenn wir es nicht jeden Tag neu erleben würden, wir würden es nicht glauben: Zu überwinden sind die allerschwersten Hürden und zu erreichen sind die allerhöchsten Trauben.
Wer die Rose ehrt Wer die Rose, wer die Rose ehrt, der ehrt heutzutage auch den Dorn, der zur Rose noch dazugehört, noch solang, solang man sie bedroht. Einmal wirft sie ihn ab, einmal wirft sie ihn ab. Das wird sein, wenn´s sein wird und...
Soldatenlied Wenn ich in sechs Wochen dann bei den Soldaten bin, werd ich euch vermissen und mich nach euch sehnen bestimmt. Und ich sage euch, es wird Verlass auf mich sein, und dass mir keiner die Erinnerung an diese guten Tage nim...