1. Strophe:

Lieder sind Brüder der Revolution, Lieder sind ihre Begleiter, doch stießen nicht Lieder den Zaren vom Thron, von Ausbeutern befreit kein Ton. Schuld an ihrem Ende war’n Hände, sind Hände.

2. Strophe:

Und 49 in unserem Land. Kaum Brot war, rar die Menschen, sicherten Lieder nicht unseren Bestand. Die Leute waren’s in Stadt und Land, damals so wie heute warn’s Leute, sind’s Leute.

3. Strophe:

Und Leute, das sind ja die Sänger auch. Kein anderes Maß kann uns gelten, wir singen Lieder, Lieder sind Rauch, brauchen Feuer, sonst fehlen sie euch. Das heißt Rot, nicht das blasse, die Klasse, die Klasse.

weitere Lieder:

Ja, wer Geld hat (1960) Und wer Geld hat, der kann trotz der Krise prassen und wer keins hat, muss sein Hemd im Leihhaus lassen. Angeschmiert sind wir ganz schön. Wer’s noch nicht glaubt, der soll doch lieber gehen.
Pionierlied Wir bemühn uns, nur gute Zensuren zu kriegen. Und würden auch gern in den Weltraum fliegen. Wir schreiben viele Briefe nach Leningrad. Und winken jedem Sowjetsoldat. So sind wir, so ist ein Pionier, jawohl.
Regenbogenlied Siehst du den Regenbogen, am Himmel lang gespannt liegt er wie eine Brücke über dem Vaterland.
Genossin Christiane B. Christiane B. war Sekretärin beim Berliner Magistrat, als die Kaderabteilung anrief und sie eingeladen hat. Ob sie nicht im Wohnungswesen des Stadtbezirkes Ypsilon als Genossin wirken wolle. Sicher wisse sie davon, dass ...
Als mein Onkel arbeitslos war Als mein Onkel arbeitslos war, redete Hitler im Land von seiner Macht, und schnell war aus der bettelnden Hand ein Hitlergruß gemacht. Es gibt Dinge von besonderer Art. Zum Beispiel ist gelegentlich Arbeit so ein Wort, A...