1. Strophe:

Und die Menschen, die sich gegenüber wohnen und auf der Straße gehen, sehn einander beide öfter und sie spüren; schon wächst mit dem Sehn füreinander das Verstehn. Nur den Liebespaaren bleibe manchmal eine kleine Abgeschlossenheit. Manchmal nur und nur für eine kurze Zeit.

2. Strophe:

Keine Lüge kann ihr Nest mehr bauen im Geheimen, weil sie jeder sieht. Und von Mensch zu Mensch wächst ein Vertrauen, das girlandengleich sich durch unsre Städte zieht. Nur den Liebespaaren bleibe manchmal eine kleine Abgeschlossenheit. Manchmal nur und nur für eine kurze Zeit.

Refrain:

Große Fenster wünsch ich allen Menschen, die Gardinen spärlich nur und dünn, dass die Einsicht und die Aussicht groß sind, wie ich gern von beidem selber bin.

weitere Lieder:

Es ziehen die Söhne los Es ziehen die Söhne los, sind noch nicht mal richtig groß, sind lange nach dem letzten Krieg geboren. Doch der Mann weiß sicher noch, wie das Brot des Krieges roch vielleicht hat er seinen Vater da verloren.
Jeder Traum Jeder Traum, an den ich mich verschwendet, jeder Kampf, wo ich mich nicht geschont, jeder Sonnenstrahl, der mich geblendet – alles hat am Ende sich gelohnt.
Die Taube (Oktoberklub) Ade mein Lieb, ich muss jetzt gehen. Ich kann nicht mehr verweilen. Und gehe ich auch, ich kehre zurück. Sei es auch Zehntausend Meilen, mein Lieb. Sei es auch Zehntausend Meilen.
Lebenszeit Fahren zwei durch alle Meere, fahren zwei in einem Boot. Der eine kennt die Sterne, der andre misst das Lot. Sind nicht zu trennen, bleiben vereint, ob Nacht heranzieht, Morgen erscheint. Sie finden zueinander auf Lebens...
Lebenslied Ich will so leben wie ein Mensch: ich brauch Wohnung, Kleider, Schuh‘. Ich brauche Freundlichkeit und Wärme und eine gute Arbeit dazu.