1. Strophe:

Menschen sind wir einst vielleicht gewesen oder werden ’s eines Tages sein, wenn wir gründlich von all dem genesen. Aber sind wir heute Menschen? Nein! Wir sind der Name auf dem Reisepass, wir sind das stumme Bild im Spiegelglas, wir sind das Echo eines Phrasenschwalls und Widerhall, des toten Widerhalls.

2. Strophe:

Längst ist alle Menschlichkeit zertreten, wahren wir doch nicht den leeren Schein! Wir, in unsern tief entmenschten Städten, sollen uns noch Menschen nennen? Nein! Wir sind der Straßenstaub der großen Stadt, wir sind die Nummer im Katasterblatt, wir sind die Schlange vor dem Stempelamt und unsre eignen Schatten allesamt.

3. Strophe:

Soll der Mensch in uns sich einst befreien, gibt’s dafür ein Mittel nur allein: stündlich fragen, ob wir Menschen seien? Stündlich uns die Antwort geben: Nein! Wir sind das schlecht entworf ’ne Skizzenbild des Menschen, den es erst zu zeichnen gilt. Ein armer Vorklang nur zum großen Lied. Ihr nennt uns Menschen? Wartet noch damit!

weitere Lieder:

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Wir sind die Schmiede – Мы кузнецы Wir sind die Schmiede; der Zukunft Schlüssel mit unseren Hämmern schmieden wir.Lasst lustig kreisen die schweren Hämmer schwingt gen den Feind sie für und für.
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Rache! (1848) Ein schwarzer Zug wallt langsam hin, dumpf grollend durch die Straßen von Berlin. Zweihundert Freiheitskämpfer trägt der Trauerzug, ihr eigner König war’s, der sie erschlug.
Wie könnten wir je… Wie könnten wir je vergessen das Land, darin wir unsre Besten gelassen. Das Land, das uns alle vereinigt fand im Kämpfen, im Leiden und Hassen.