1. Strophe:

Der ewig gleiche Griff von Tag zu Tag. Die gleiche Drehung sieben lange Stunden. Was macht der Kopf, zu dem die Hand gehört? Hat dieser Kopf den stumpfen Tanz erfunden? Was macht die Frau nach solch einem Arbeitstag? Wenn ihre Hebel wieder Hände werden? Malt sie mit ihrem Kind ein buntes Bild? Formt sie Figuren zart aus Ton und Erden? Spielt sie Gitarre, näht sie sich ein Kleid? Denkt sie sich Hebel aus, anstatt der Hände? Liest sie ein Buch, in dem sie danach sucht: Wie macht der Mensch der Hebelhand ein Ende?

weitere Lieder:

Es beginnt erst der Mensch Es beginnt erst der Mensch, wo die Ausbeutung endet, wo das Brot, das du isst, keinen würgt. Wo die Frau ihren Pfennig nicht tausendmal wendet. Wo das Leben das Leben verbürgt. Wo die Frau ihren Pfennig nicht tausendmal ...
Brigadefeier Mutter, kauf Bier, heut kommt die Brigade, und wenn die mal kommen, du weißt, ist was los. Am Anfang sind sie höflich und grade, am Ende aber legen sie los.
Da fällt das Thermometer Da fällt das Thermometer, der Schnee fällt her und hin, und manchmal fällt am schihang auch was kleines Blondes aus Berlin.
Die Stadt (Händel-Klub Berlin) Drunten schwang die Stadt ein paar Leuchtlaternen. Droben zogen Nebel unter blassen Sternen.
Schlacht am Galgenberg Noch sind wir da, noch können wir schießen, wir geben die Waffen nicht her. Wir werden weiterleben, unsere rote Fahne heben, Rotarmisten geben die Waffen nicht her.