1. Strophe:

Der ewig gleiche Griff von Tag zu Tag. Die gleiche Drehung sieben lange Stunden. Was macht der Kopf, zu dem die Hand gehört? Hat dieser Kopf den stumpfen Tanz erfunden? Was macht die Frau nach solch einem Arbeitstag? Wenn ihre Hebel wieder Hände werden? Malt sie mit ihrem Kind ein buntes Bild? Formt sie Figuren zart aus Ton und Erden? Spielt sie Gitarre, näht sie sich ein Kleid? Denkt sie sich Hebel aus, anstatt der Hände? Liest sie ein Buch, in dem sie danach sucht: Wie macht der Mensch der Hebelhand ein Ende?

weitere Lieder:

An die Brüder Ach, ihr wolltet, ach ihr würdet ja so gerne und von unserm Eigentum befrein; ging´s nach euch, wir würden schon in naher Ferne wieder doppelt freie Lohnarbeiter sein.
Im Treptower Park im Ehrenmahl Im Treptower Park im Ehrenmahl, da steht ein Symbol, das monumental spricht von unglaublichen Taten. Ein Rotarmist, ein Kind im Arm, er hält es fest, dem Kind wird warm im Mantel des roten Soldaten.
Ist das klar Das geht los, geht nach vorne los, das hat Kopf, das hat auch Arme und Beine, ja, das wird groß, das wird riesengroß aber nur durch uns und nicht von alleine, ist das klar.
Trostlied oder Über die Schwierigkeiten Am Ecktisch beim Ofen im „Frankfurter Happen“, der Tag geht schon müde und krumm, da sitz ich mit Willi, dem alten Genossen, uns stört nicht der Lärm drumherum.
Lied vom Apfelbaum Als ich neulich von dir ging, sah ich den Baum vor deiner Tür. Der voll reifer Äpfel hing. Nur einer hängt noch heute hier. Baram, bam, bam…..