1. Strophe:

Der ewig gleiche Griff von Tag zu Tag. Die gleiche Drehung sieben lange Stunden. Was macht der Kopf, zu dem die Hand gehört? Hat dieser Kopf den stumpfen Tanz erfunden? Was macht die Frau nach solch einem Arbeitstag? Wenn ihre Hebel wieder Hände werden? Malt sie mit ihrem Kind ein buntes Bild? Formt sie Figuren zart aus Ton und Erden? Spielt sie Gitarre, näht sie sich ein Kleid? Denkt sie sich Hebel aus, anstatt der Hände? Liest sie ein Buch, in dem sie danach sucht: Wie macht der Mensch der Hebelhand ein Ende?

weitere Lieder:

Lied einer Bäuerin Sieben Kinder habe ich geboren, sieben Schwalben wohnten unterm Dach. Jeden Frühling kamen sie geflogen und sind vor dem Winter fortgezogen, und sind vor dem Winter fortgezogen. Sieben Kinder habe ich verloren.
Gavroche Ich bin das Volk, ich bin das Land, es hat mich den Gavroche genannt. Ich trau mir selbst, dem Herrgott nie. Komm, steck das Rot ins Haar, Marie! Ich steck das Rot ins Haar, Marie!
Die Stadt (Händel-Klub Berlin) Drunten schwang die Stadt ein paar Leuchtlaternen. Droben zogen Nebel unter blassen Sternen.
Stundenlied Sieben hat die Uhr geschlagen, ´s ist noch warm – nehm ich heut die Braune einfach in den Arm? Raten kann jedermann. Aber mich geht es an. Also guten Abend dann.
Wer die Rose ehrt Wer die Rose, wer die Rose ehrt, der ehrt heutzutage auch den Dorn, der zur Rose noch dazugehört, noch solang, solang man sie bedroht. Einmal wirft sie ihn ab, einmal wirft sie ihn ab. Das wird sein, wenn´s sein wird und...