1. Strophe:

Der ewig gleiche Griff von Tag zu Tag. Die gleiche Drehung sieben lange Stunden. Was macht der Kopf, zu dem die Hand gehört? Hat dieser Kopf den stumpfen Tanz erfunden? Was macht die Frau nach solch einem Arbeitstag? Wenn ihre Hebel wieder Hände werden? Malt sie mit ihrem Kind ein buntes Bild? Formt sie Figuren zart aus Ton und Erden? Spielt sie Gitarre, näht sie sich ein Kleid? Denkt sie sich Hebel aus, anstatt der Hände? Liest sie ein Buch, in dem sie danach sucht: Wie macht der Mensch der Hebelhand ein Ende?

weitere Lieder:

Beerenlied Im grünen Walde bin ich gegangen, hab ein rot Tüchlein umgehangen, bin in die schwarzen Beeren gesunken, hab an dem Safte mich satt getrunken, satt getrunken für einmal. einmal ist keinmal, ihr teuflischen Beeren, der Hu...
He, ihr Arbeitsleut‘ He, eh, ihr Arbeitsleut‘, baut uns Schulen groß und hell, voller Freundlichkeit für die Kinder. He, eh, ihr Arbeitsleut‘, baut uns Schulen groß und hell, voll Wärme jederzeit auch im Winter.
Träume werden Rauch Gras gesät hab ich in deinem Garten, doch die Vögel kommen wohl nicht mehr. Welcher Mond hat dich mir fortgenommen? Ach, die Hände dieser Welt sehr leer. Auf dem Balkon der Nächte erfriert der Himmel auch. Die Liebe wird...
Da fällt das Thermometer Da fällt das Thermometer, der Schnee fällt her und hin, und manchmal fällt am schihang auch was kleines Blondes aus Berlin.
Abendstunde Abendstunde, stille Stunde, dieser Tag ist ausgebrannt. Hinterm Wald verschwand die Sonne, rote Glut blieb überm Land. Und der Rest der roten Asche glüht noch fort in unserm Blut. Nach den kalten, kalten nächsten schlägt...