1. Strophe:

Damit der Mensch lang lebt, dass froh der Hirt den Krug voll Milch genieße, den Fischen nicht der Fluss ausfließe, in meinem Dorf und anderswo, sing ich den Frieden.

2. Strophe:

Dem Schwung gemeiner Arbeitskraft, die hunderttausend Erntefuhren einfährt von den gemeinen Fluren auf Höfe der Genossenschaft, sing ich den Frieden.

3. Strophe:

Ich sing den Frieden! Breit entrollt marschiert ihr Völker, Stämme, Rassen, ihr alle, die ihr leben wollt, ihr Männer, Frauen, Menschenmassen.

4. Strophe:

Ich sing den Frieden, schweige nicht, hilf mir, mein Lied, die Welt behüten, Mensch und Maschine, Apfelblüten, die sich ins Haar das Mädchen flicht.

weitere Lieder:

Sag mir wo du stehst Sag mir wo du stehst, sag mir wo du stehst, sag mir wo du stehst und welchen Weg du gehst. Sag mir wo du stehst, sag mir wo du stehst, sag mir wo du stehst und welchen Weg du gehst.
Was sonst Was sonst hätte mit dieser Welt denn geschehen sollen, damit sie menschlicher wird? Was sonst war noch zu erwarten nach all dem Kyrie eleison, dem Dreck und dem Unrecht, dem Elend von drum man kein Ende sah?
Wenn wir abends müde sind Wenn wir abends müde sind und nicht so recht zufrieden, können wir doch nicht vergessen, essen heißt nicht überall sattessen und es ist nicht überall Frieden.
Trostlied oder Über die Schwierigkeiten Am Ecktisch beim Ofen im „Frankfurter Happen“, der Tag geht schon müde und krumm, da sitz ich mit Willi, dem alten Genossen, uns stört nicht der Lärm drumherum.
Die Sache der Kinder Weiß nicht, wie’s ist: Hunger zu haben, weiß nicht, wie’s ist: ohne Mutter zu sein, weiß nicht, wie’s ist: den Freund zu begraben, gibt Kinder, die sind dafür nicht zu klein. Weiß nicht, wie’s ist: der Hautfarbe wegen zu...