1. Strophe:

Zwischen weißen glatten Mauern quält sich zu wachsen ein Gras. Und es ist schwer dort, als würde es dauern tausend Jahr und noch was, tausend Jahr und noch was.

2. Strophe:

Und ein Wind kommt es berühren, der trug schon Asche und Rauch, spurenlos sie in den Himmel zu führen Asche von Menschen.

3. Strophe:

Großmutter, hier warst du gefangen, hörte ich, wo finde ich dein Grab? Welchen der Wege hier bist du gegangen an deinem letzten Tag, an deinem letzten Tag?

weitere Lieder:

Abendstunde Abendstunde, stille Stunde, dieser Tag ist ausgebrannt. Hinterm Wald verschwand die Sonne, rote Glut blieb überm Land. Und der Rest der roten Asche glüht noch fort in unserm Blut. Nach den kalten, kalten nächsten schlägt...
Wer kann die Lieder der Freiheit verbieten? Wer kann die Lieder der Freiheit verbieten? Keine Gewalt, kein Befehl, kein Gericht! Denn das Volk wird sie immer behüten, und zum Schweigen bringt man sie nicht.
Seit du da bist Nur das Wunder aller Wunder nicht: Dein wachendes, lachendes, schlafendes, strafendes, betrübtes, vergnügtes Gesicht.
Um das Haus ringsumher Um das Haus ringsumher reiten schmucke Reiter. Weil ich arm aber bin, reiten alle weiter. To i hola, hola,la, la to i hola, hola,la,la!
Befreiung Nicht nur einen Tag lang war jener achte Mai. Denn lang war der Tag, als die befreiten selbst Befreier wurden und ist noch nicht zu Ende, zu Ende.