1. Strophe:

Verronnen die Nacht, und der Morgen erwacht, Rote Flotte mit Volldampf voraus! Im Stürmen und Tosen wir roten Matrosen, wir fahren als Vorhut hinaus.

2. Strophe:

Wir Kinder der Fabriken, wir Kinder des Meeres, wie Erz unser Wille zum Sieg. Zur Arbeit geboren, dem Meere verschworen, wir fürchten nicht Kämpfe noch Krieg.

3. Strophe:

Noch tragen die Völker des Westens die Ketten, noch hüllen die Wolken das Recht. Doch rote Fahnen wehen, auch dort wird erstehen Potemkin, der Kreuzer, zum Gefecht.

4. Strophe:

Mag Sturm uns zerzausen, die Wellen, sie brausen, die rote Flut, sie steigt an! Vorwärts, Sozialisten, zum Endkampf wir rüsten, die Rote Marine voran!

Refrain:

Voran an Geschütze und Gewehre auf Schiffen, in Fabriken und im Schacht. Trägt über den Erdball, trägt über die Meere die Fahne der Arbeitermacht!

weitere Lieder:

Ballade von den Abenteurern Von Sonne krank und ganz von Regen zerfressen, geraubten Lorbeer im zerrauften Haar, hat er seine ganze Jugend, nur nicht ihre Träume vergessen. Lange das Dach, nie den Himmel, der drüber war.
Rot schaut das Banner auf uns nieder Rot schaut das Banner auf uns nieder, wir grüßen´s mit erhobener Hand und heller schmettern unsere Lieder. Die Welt ist unser Vaterland. Rot ist der Zorn, der in uns glutet. Rot ist der Hass, der uns durchdringt und rot ...
Es brennt Und ihr steht und guckt nur um euch und regt nicht die Händ, und ihr steht und guckt nur um euch, wenn unser Städtchen brennt.
Rache! (1848) Ein schwarzer Zug wallt langsam hin, dumpf grollend durch die Straßen von Berlin. Zweihundert Freiheitskämpfer trägt der Trauerzug, ihr eigner König war’s, der sie erschlug.
Weckruf Mann der Berge, aufgewacht! Ob im Stollen oder Schacht, eingehüllt von Pulverdampf, rüste dich zum Freiheitskampf!