1. Strophe:

Verronnen die Nacht, und der Morgen erwacht, Rote Flotte mit Volldampf voraus! Im Stürmen und Tosen wir roten Matrosen, wir fahren als Vorhut hinaus.

2. Strophe:

Wir Kinder der Fabriken, wir Kinder des Meeres, wie Erz unser Wille zum Sieg. Zur Arbeit geboren, dem Meere verschworen, wir fürchten nicht Kämpfe noch Krieg.

3. Strophe:

Noch tragen die Völker des Westens die Ketten, noch hüllen die Wolken das Recht. Doch rote Fahnen wehen, auch dort wird erstehen Potemkin, der Kreuzer, zum Gefecht.

4. Strophe:

Mag Sturm uns zerzausen, die Wellen, sie brausen, die rote Flut, sie steigt an! Vorwärts, Sozialisten, zum Endkampf wir rüsten, die Rote Marine voran!

Refrain:

Voran an Geschütze und Gewehre auf Schiffen, in Fabriken und im Schacht. Trägt über den Erdball, trägt über die Meere die Fahne der Arbeitermacht!

weitere Lieder:

Wir sind die erste Reihe Wir sind die erste Reihe, wir gehen drauf und dran. Wir sind die junge Garde, wir greifen, greifen an.
Kennst du das Land, wo die Kanonen blühn Kennst du das Land, wo die Kanonen blühn? Du kennst es nicht? Du wirst es kennenlernen! Dort stehn die Prokuristen stolz und kühn in den Büros, als wären es Kasernen.
Auf, junger Tambour! Auf, junger Tambour, schlage ein, nach Bayern da wollen wir marschieren, nach München wollen wir hinein, ja hinein! Der Stahlhelm soll unsere Waffen spüren. Am Wege rot die Röslein blühn, wenn Rotgardisten nach München z...
Achtzehnter März 1873 Achtzehnhundert vierzig und acht, als im Lenze das Eis gekracht, Tage des Februar, Tage des Märzen, waren es nicht Proletarierherzen, die voll Hoffnung zuerst erwacht. Achtzehnhundert vierzig und acht?
Wilde Gesellen Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht, Fürsten in Lumpen und Loden. Ziehn wir dahin, bis das Herze uns steht, Rebellen bis unter den Boden. Fiedel gewandt, in farbiger Pracht, trefft keinen Zeisig ihr bunter. Spießer u...