1. Strophe:

Der Zug fährt auf stählernen Gleisen, die haben wir selber gelegt, dass sie auf den endlosen Reisen ins Morgen die Richtung uns weisen und dass unser Zug sich bewegt.

2. Strophe:

Der Zug nimmt auch mit all die Feigen, die meinen, man zahlt heut nicht mehr. Die lassen wir kurz mal aussteigen, nur kurz, und um ihnen zu zeigen. Schwer läuft sich´s dem Zug hinterher.

3. Strophe:

Der Zug macht viel Rauch und Geheule. Und nachts fährt er mit Funkenflug. Da grämt sich nur immer die Eule. Die Zeiten der klapprigen Gäule und Rindviecher sind nun genug.

4. Strophe:

Und doch führt der Zug aus den Zeiten der Väter manch großes Gepäck. Es soll in den Wiesen und Weiten der Zukunft Erinnerung bereiten und zeigen: wir kommen vom Fleck.

5. Strophe:

Der Zug jagt den glücklichsten Träumen der Menschen mit Macht hinterher, jagt nach noch in luftlosen Räumen des Alls, keine Stund´ zu versäumen, und nähert sich mehr und mehr.

Refrain:

Denn wir müssen alle weiterkommen, und da dürfen wir nicht zaghaft sein. Jedes Ziel, kaum erreicht, ist schon wieder weggeschwommen. Also, heizt ein!

weitere Lieder:

…und zwangen die toten Halden zum Strand Sie hatten eine Grenze gezogen, quer durch das geschlagene Deutschland, und haben uns auch um die Wärme betrogen – die Steinkohle in ihrer harten Hand.
Wir singen unsere Lieder Wir singen unsere Lieder, wir singen, was uns gefällt. Wir singen von unserm Leben, von einer glücklichen Welt. Wir wollen Frieden für alle, nicht nur für den, der ihn hat. Die Kinder sollen gedeihen, kräftig, fröhlich u...
Gänge durch den Garten Unterm Birnbaum behauptetest du einmal, unsere Liebe sei leider nur halb real: Zwar befördere viel Mondschein die Zweisamkeit, doch in unserem Fall auch Enthaltsamkeit.
Vermutlicher Brief Bechers an einen Moskauer Freund Ich war entflohen aus den feinen Kreisen, die Salve Versmaß brach durch ungeklärte Zeit. Verekelnd feisten Bürgern ihre Speisen, ins Ohr geschrien den bürgerlichen Greisen, denn um mich machte sich ein Moder breit, ich k...
Rote Fahne Brüder, seht die rote Fahne fest und unbewegt in den Boden eigerammt, dass kein Sturm sie legt. Sie soll allen sichtbar unser Zeichen sein, so steht sie über allen und steht so allein. Brüder, unsre rote Fahne soll zwisc...