1. Strophe:

Es soll sich der Mensch nicht mit der Liebe abgebe, denn die Liebe bringt so manche schöne Kerle ums Lebe, da hat mir mein Trutschel die Liebe versagt: ich hab es beklagt.

2. Strophe:

Nun schmeckt mir kein Essen, nun schmeckt mir kein Trinken. Ich möchte am liebsten in die Erde versinken. Dass sie sich verliebt in die anderen Knechte. Die Menschen sind schlechte.

3. Strophe:

Und bin ich gestorben, so lasst mich begraben, und lasst mir zum Kreuze zwei Bretteln abschaben, und lasst mir zwei feurige Herzen draufmal´n; sie kann´s ja bezahl´n.

4. Strophe:

Und bringt mir ein feierlich Totengesänge; da liegt nun der Esel die Quer und die Länge. Er hat sich verplempert in Liebesaffär´n: Zu Dreck soll er wer´n.

weitere Lieder:

Lied von der Freundlichkeit Was ich mir noch wünschen möchte, einen Becher Freundlichkeit , dass selbst tief verschneite Herzen tauen mit der Zeit.
Frühlingszeit Spürst du nicht auch aus den Schloten der Rauch riecht heute anders, und das Kleid, das du trägst, scheint neu zu sein. Der Leute Gesichter sind nicht mehr gefroren. Es haben die Münder das Misstraun verloren, drei Fremd...
Stundenlied Sieben hat die Uhr geschlagen, ´s ist noch warm – nehm ich heut die Braune einfach in den Arm? Raten kann jedermann. Aber mich geht es an. Also guten Abend dann.
Auf glatten Wolgaeise (Russisches Volkslied) Auf glatten Wolgaeise gleitet im Flug dahin das Dreigespann. Der Postillion in düst’ren Träumen stimmt leis ein traurig Liedlein an. Der Postillion in düst’ren Träumen stimmt leis ein traurig Liedlein an.
Regenbogenlied Siehst du den Regenbogen, am Himmel lang gespannt liegt er wie eine Brücke über dem Vaterland.