Refrain:

Karneval war oft verboten von der Kirch‘ und von Despoten, doch haben wir ihn trotzdem noch. Karneval warf vor sich immer einer großen Freiheit Schimmer her, und drum liebt das Volk ihn sehr.

1. Strophe:

Der Schwache geht im Löwenkopf, als Mönch geht der Genoss‘, der Kleine, den sonst keiner sieht, besteigt ein Riesenross. Der keiner Fliege gar nichts tut, der trägt des Henkers Schwert, sie alle feiern Karneval und spielen heut verkehrt.

2. Strophe:

Denn der Bauer spielte König und die Nonne Oberin, und der Bettler war Marquis und die Waschfrau Königin, und sie stampften und sie tanzten, ihrem lieben Gott zum Gruß stellten seine große Ordnung sie von Kopf auf den Fuß.

3. Strophe:

Wer sonst nichts kriegt, bekommt ’ne Frau, ein Fettkloß tanzt sich dünn..wer schweigen kann, hält heut ’ne Red‘, wer sonst Stroh drischt, hört hin. Wer heute einen Orden kriegt, kann sich drauf nicht ausruhn, und den wir heut zum König wählen, muss morgen auch was tun.

weitere Lieder:

Hoch auf dem gelben Wagen Hoch auf dem gelben Wagen, sitz ich beim Schwager vorn. Vorwärts die Rosse traben, lustig schmettert das Horn. Felder und Wiesen und Auen, leuchtendes Ährengold. Ich möchte ja so gerne noch bleiben, aber der Wagen, der r...
Stundenlied Sieben hat die Uhr geschlagen, ´s ist noch warm – nehm ich heut die Braune einfach in den Arm? Raten kann jedermann. Aber mich geht es an. Also guten Abend dann.
Wenn wir abends müde sind Wenn wir abends müde sind und nicht so recht zufrieden, können wir doch nicht vergessen, essen heißt nicht überall sattessen und es ist nicht überall Frieden.
Ewige Sonne Der Wenner als schöpferische Natur ersann eine Art von Laubfroschnatur. Die darin gipfelte, dass im Glas der Laubfrosch immer ganz oben saß.
Fernfahrerlied Die Fernfahrer wissen, was los ist, denen mach keiner was vor, die kommen herum, die haben am Wind, der durchs Land geht, ihr Ohr. Die machen schon mit ihrer Nase jede Gegend des Landes aus. Tannenduft, Kornfeld, Abgase,...