Refrain:

Karneval war oft verboten von der Kirch‘ und von Despoten, doch haben wir ihn trotzdem noch. Karneval warf vor sich immer einer großen Freiheit Schimmer her, und drum liebt das Volk ihn sehr.

1. Strophe:

Der Schwache geht im Löwenkopf, als Mönch geht der Genoss‘, der Kleine, den sonst keiner sieht, besteigt ein Riesenross. Der keiner Fliege gar nichts tut, der trägt des Henkers Schwert, sie alle feiern Karneval und spielen heut verkehrt.

2. Strophe:

Denn der Bauer spielte König und die Nonne Oberin, und der Bettler war Marquis und die Waschfrau Königin, und sie stampften und sie tanzten, ihrem lieben Gott zum Gruß stellten seine große Ordnung sie von Kopf auf den Fuß.

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3. Strophe:

Wer sonst nichts kriegt, bekommt ’ne Frau, ein Fettkloß tanzt sich dünn..wer schweigen kann, hält heut ’ne Red‘, wer sonst Stroh drischt, hört hin. Wer heute einen Orden kriegt, kann sich drauf nicht ausruhn, und den wir heut zum König wählen, muss morgen auch was tun.