1. Strophe:

Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an! Und aus Fabriken und aus Gruben, aus Kerker- und aus Zuchthauszellen, aus dumpfer Werkstatt, kalten Stuben, wir uns in Reih und Glied aufstellen. Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an!

2. Strophe:

Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an! Verkriecht euch all, ihr feigen Mucker! Ihr Stinnesknechte, Jammerlappen! Ihr frechen Barmatgludenschlucker! Jetzt haltet mal die großen Klappen. Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an!

3. Strophe:

Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an! Ihr Knechte all in Morganssold, ihr Toren all von Schwarz-rot-gold, ihr Hoflakaien Schwarz-weiß-rot, jetzt stellt ihr euch wie Wanzen tot! Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an!

4. Strophe:

Rot Front! Frei Bahn! Den Hitlerbuben großer Schrecken, dem Stahlhelm, Jungdo, Erhardbunde, wie schnell sie sich vor uns verstecken! Sie reißen aus, die feigen Hunde! Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an!

5. Strophe:

Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an! Die rote Faust ist unser Zeichen! Kein Proletarier bleibt zurück. Dann müssen alle Feinde weichen, es siegt die Räterepublik! Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an!

weitere Lieder:

Avanti popolo (Bandiera rossa) Avanti popolo, alla riscossa, bandiera rossa, bandiera rossa. Avanti popolo, alla riscossa, bandiera rossa trionfera.
Es lebt noch eine Flamme (1919) Es lebt noch eine Flamme, es grünt noch eine Saat. Verzage nicht, noch bange: im Anfang war die Tat!
Die Herren Generale Die Herren Generale i Mamita mia! hab´n uns verraten. Und die Faschisten-Staaten schicken auch prompt Soldaten mit Bomben und Granaten i Mamita mia! zu blut´gen Taten.
Streit und Kampf Nicht nötig ist’s, nach Schritt und Takt gehorsam vorwärts zu marschieren. Doch wenn der Hahn der Flinte knackt, dann miteinander zugepackt und nicht den Nebenmann verlieren!
Ja, wer Geld hat (1960) Und wer Geld hat, der kann trotz der Krise prassen und wer keins hat, muss sein Hemd im Leihhaus lassen. Angeschmiert sind wir ganz schön. Wer’s noch nicht glaubt, der soll doch lieber gehen.