1. Strophe:

Jetzt geht es in die Welt, das Stündchen ist gekommen, ich hab mein Sinn gestellt, zu reisen und zu wandern von einer Stadt zur andern, so lang es Gott gefällt.

2. Strophe:

Ein wohlgereister Mann, der in der Welt gewesen ist. Der etwas weiß und kann, von dem ist viel zu halten bei Jungen und bei Alten, ich selbst halt viel davon.

3. Strophe:

Zu Straßburg an dem Rhein, da gibt es viel zu schauen von Silber und Edelstein; wer Geld hat, der kann kaufen ein, wer keins hat, der muss lassen sein zu Straßburg an dem Rhein.

4. Strophe:

Zu Köllen an dem Rhein gibt’s so viel Kirchen und Klöster, als Tag im Jahre sein; wer weiß mir eine andre Stadt, die so viel Kirchen und Klöster hat als Köllen an dem Rhein.

5. Strophe:

Ihr Jungfern insgeheim, freit euch nur Junggesellen, die brav gewandert sein in ihren jungen Jahren und haben schon erfahren, was brave Burschen sein.

weitere Lieder:

Die Fahrt ins Holz (sorbisches Volkslied) Lasst uns denn, lasst uns denn, mit dem Knüppel, mit dem Karren, mit dem Knüppel, mit dem Karren, fahren ins Holz, ja, fahren ins Holz! Hej! Holz, ja fahren ins Holz! Hej! fahren ins Holz! Hej!
Der Winter ist vergangen – Altniederländisch 1537 Der Winter ist vergangen, ich seh des Maien Schein. Ich sehr die Blümlein prangen, des ist mein Herz erfreut. So fern in jenem Tale, da ist gar lustig sein, da singt Frau Nachtigalle und manch Waldvögelein.
Wir wollen zu Land ausfahren Wir wollen zu Land ausfahren, wohl über die Fluren weit, aufwärts zu den klaren Gipfeln der Einsamkeit. Lauschen, woher der Sturmwind braust, schauen, was hinter den Bergen haust, und wie die Welt so weit, und wie die W...
Bunt sind schon die Wälder Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt. bunte Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind.
Wo de Ostseewellen Wo de Ostseewellen trecken an den Strand, wo de geele Ginster bleuht in´n Dünensand. Wo de Möwen schriegen, grell in´t Stormgebrus, da is mine Heimat, da bün ick tau Hus.