1. Strophe:

Jetzt geht es in die Welt, das Stündchen ist gekommen, ich hab mein Sinn gestellt, zu reisen und zu wandern von einer Stadt zur andern, so lang es Gott gefällt.

2. Strophe:

Ein wohlgereister Mann, der in der Welt gewesen ist. Der etwas weiß und kann, von dem ist viel zu halten bei Jungen und bei Alten, ich selbst halt viel davon.

3. Strophe:

Zu Straßburg an dem Rhein, da gibt es viel zu schauen von Silber und Edelstein; wer Geld hat, der kann kaufen ein, wer keins hat, der muss lassen sein zu Straßburg an dem Rhein.

4. Strophe:

Zu Köllen an dem Rhein gibt’s so viel Kirchen und Klöster, als Tag im Jahre sein; wer weiß mir eine andre Stadt, die so viel Kirchen und Klöster hat als Köllen an dem Rhein.

5. Strophe:

Ihr Jungfern insgeheim, freit euch nur Junggesellen, die brav gewandert sein in ihren jungen Jahren und haben schon erfahren, was brave Burschen sein.

weitere Lieder:

Bunt sind schon die Wälder Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt. bunte Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind.
O Täler weit, o Höhen O Täler weit, o Höhen, O schöner, grüner Wald, du meiner Lust und Wehen. Andächt´ger Aufenthalt. Da draußen, stets betrogen, saust die geschäft´ge Welt; schlag noch einmal die Bogen um mich, du grünes Zelt.
Im Wald und auf der Heide Im Wald und auf der Heide, da such ich meine Freude, ich bin ein Jägersmann, ich bin ein Jägersmann. Die Forsten treu zu pflegen, das Wildbret zu erlegen, mein‘ Lust hab‘ ich daran, mein‘ Lust hab‘ ich daran. Hal-li, hal...
Aus grauer Städte Mauern Aus grauer Städte Mauern ziehn wir durch Wald und Feld. Wer bleibt, der mag versauern, wir fahren in die Welt. Refrain: Hali, hallo, wir fahren, wir fahren in die Welt. Der Wald ist unsre Liebe, der Himmel unser Zelt, ob...
Ach Gott, wie weh tut Scheiden Ach Gott, wie weh tut Scheiden hat mir mein Herz verwundt. So trab ich über die Heiden und traur zu aller Stund. Der Stunden, der seind allsoviel mein Herz trägt heimlichs Leiden wie wohl ich oft fröhlich bin.