1. Strophe:

In Potsdam wird gebaut. Mal hin und zugeschaut! Das sehn die Kinder gern im Zentrum und am Stern. Hier kommt mal hin für alle ’ne riesengroße Halle. Hier kaufen wir dann ein, ein Bierfass und ein Schwein. Das Bierfass trinkt das Haus in zwei Minuten aus weil drin mit Frau und Kind, durstige Männer sind. Die baun dafür ratzbatz ’n Indianerbuddelplatz. Da kann man richtig wühln und Gojko Mitic spieln.

2. Strophe:

Und pflanzen Bäume ein. Die sind am Anfang klein. So steht zweifix, da siehste, ’ne Schonung in der Wüste. Und ziehn auf unser Dach die Hausantenne hoch. So sehn wir kollegial Karl-Eduards Kanal. Der Hunger wird gestillt. Das Schweinchen wird gegrillt. Nur der wird bei uns satt, der mitgeholfen hat. Dann spielt einer Trompete auf unsrer Wohnblockfete. Wir machen draus ein Lied auf unser Wohngebiet.

In Potsdam wir gebaut. Mal hin und zugeschaut! Das sehn die Kinder gern im Zentrum und im Stern.

weitere Lieder:

Lied vom Feuertod einer Lieben, guten Tante Beide: Wird die Liebe immerzu ein Feuer sein und bleicht das Haar, wie Sonne bleicht die Wäsche? Nein, nicht so groß, dass wir verbrennen; nicht so klein, dass wir fürchten müssten, es verlösche.
Fest fasst an die Welt Wenn wir heute singen und uns glücklich fühlen, wenn wir nach der Arbeit mal Gitarre spielen, soll das wirklich noch nicht heißen, alles Schöne sei geschafft, sondern soll nur heißen: sammelt Kraft! Kraft und immer neue ...
Stoßen wir an auf Frieden und Glück Stoßen wir an auf Frieden und Glück, auf des Lebens ganze Buntheit, leb hundert Jahr, hab manchmal auch Spaß und bleib bei bester Gesundheit.
Denn in deinen Augen Als dann der Sturm den Regen verjagte, waren die Felder zerwühlt. Der Himmel sah grau aufgebrochenen Halme, doch deine Nähe ließ mich vergessen, dass ich mich traurig gefühlt. Refrain: Denn in deinen Augen war ein Lächel...
Friedenslied Es wächst das Brot uns nicht von allein, und auf den Feldern reift uns kein Krug voll Wein.