1. Strophe:

Wenn der Frühling lässt empor hoch den Himmel steigen, summt es in uns wie ein Chor nach des Winters Schweigen: Friede, Friede, sei auf Erden! Menschen wollen Menschen werden. Menschen wollen Menschen werden.

2. Strophe:

O, du dunkler Chor, der summt! In uns ist ein Ahnen: Sie, die glaubten wir verstummt, melden sich und mahnen: Menschen sollen Menschen werden, Friede, Friede sei auf Erden, Friede, Friede sei auf Erden.

3. Strophe:

Und es ist ein solcher Schrei, dass die Berge beben. Eine Flammenwüstenei, Meere sich erheben, wenn nicht Friede wird auf Erden, was soll aus uns allen werden? Was soll aus uns allen werden?

4. Strophe:

Ihr, gezeichnet vom dem Leid derer die gefallen, und ihr , die ihr jung noch seid, lasst den Ruf erschallen: Friede, Friede sei auf Erden! Menschen lasst uns Menschen werden. Menschen lasst uns Menschen werden.

weitere Lieder:

Heimatlied Wenn ich an Deutschland denke, dann geht das Herz mir auf. Ich liebe seine Wälder, ich liebe seine Wälder und seiner Flüsse Lauf.
Es sind die alten Weisen Es sind die alten Weisen, die neu in uns erstehen und die im Wind, dem leisen, von fern herüberwehn. Wenn sich die Wipfel neigen allabendlich im Wind, dann gehn durch unser Schweigen sie, die gefallen sind.
Liebknecht Seht mal, Leute, er kommt über den Vorplatz vom Neuen Palais, Liebknecht, Leute, er kommt, weh, meine Fahne, weh!
Steppe rings umher Steppe rings umher, fern der Weg sich schwang. Schwager Postillion mit dem Tode rang. Schwager Postillion mit dem Tode rang.
Frisch auf mein Volk Frisch auf mein Volk, mit Trommelschlag im Zorneswetterschein! O wag es doch, nur einen Tag, nur einen, frei zu sein! Und ob der Sieg vor Sternenlicht dem Feinde schon gehört Nur einen Tag! es rechnet nicht ein Herz, das...