1. Strophe:

Wieder neigt sich ein Tag, und die Lichter verlöschen am Hange, nur ein Wort klingt mir nach, und ich denk auf dem Heimweg noch lange: Geh auch müd´ ich nach Haus, unser Leben ist schön, immer wieder! Jeder Tag ist mir wert, seine Sorgen und Freuden und Lieder.

2. Strophe:

Unsre Hand ist nicht leer, uns ist vieles zu eigen gegeben, reiches Land, weites Meer und die Freude am randvollen Leben, niemals Rast, niemals Ruh, ob ich denke und schaffe und streite, und das Glück ist mir nah, denn die Liebe, sie ist mir zur Seite.

3. Strophe:

Wie die Nachtigall singt! Und dein Mund ist so nah meinem Mund. Seh ich schlafen mein Kind, so gedenk ich der glücklichen Stunde. Neu erwacht, was schon war: Zeit des Suchens, des Hoffens, der Wende lebt im Enkel noch fort, und das Rad dreht sich neu ohne Ende.

4. Strophe:

Denk, o Leben, an sie, sind auch Jahre schon drüber verflogen, die, zu kämpfen für dich, in den blutigen Tod einst gezogen. Aber dein blieb der Sieg, darum herrsch nun mit jubelnden Liedern! Meine Liebe ist dein, und ich wünsche, du kannst sie erwidern.

weitere Lieder:

Lied auf ein noch ungeborenes Kind Wenn du geboren wirst, wird Frieden sein und vielleicht sogar schönes Wetter. Schrei richtig los, mach dich bemerkbar und merk dir’s für später:
Unterwegs Wohin soll die Nachtigall, wohin soll ich? Da fehlt was, sagt mir mein Gefühl. Ich mal` meine Sehnsucht, ich bin unterwegs. Das ist es noch nicht, das Ziel.
Da fällt das Thermometer Da fällt das Thermometer, der Schnee fällt her und hin, und manchmal fällt am schihang auch was kleines Blondes aus Berlin.
Die sechs Motoren Der erste Motor war vom Zaren noch, der fraß den Naphtha wie ein großes Loch. Dran hing so manches Dorf ’nen Dynamo – drauf brannte Licht, das Licht vom GOEL-RO. Im ersten Jahrzehnt der Revolution – Na, du weißt schon…ei...
Partisanen vom Amur Durchs Gebirge durch die Steppe zog unsre kühne Division hin zur Küste dieser weißen, heiß umstrittenen Bastion, hin zur Küste dieser weißen, heiß umstrittenen Bastion.