1. Strophe:

Ich bin es müde mit dem Leid an meiner Hand zu gehen, auf meinem Weg nur bittre Zeit und nicht das Glück zu sehen. Immer als Trost den herben Wind und Vögel ohne Schwingen, die frieren und geschlagen sind; sie wagen nicht zu singen. Warte mein Lied, und hab´ Geduld, und Seele, halte nicht die Schuld, nun trink´ und singe wieder neu.

2. Strophe:

Ich lasse nicht mehr meinen Schmerz die Schmerzen aller zählen, und meine Stimme darf mein Herz nicht einen Tag mehr quälen. Ach, unsre Seele klagt sich wund und spricht dem Tod zu Munde. Armselig gehen wir zu Grund´, kommt unsre letzte Stunde. Warte mein Lied, und hab´ Geduld, und Seele, halte nicht die Schuld, nun trink´ und singe wieder neu.

weitere Lieder:

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Lied vom Klassenkampf 1968 Ich hatte heute ein Buch in der Hand, da stand ’ne Menge vom Klassenkampf, da stand wie der Sklave den Knüppel nahm, wie der Bauer in Schwaben zum Morgenstern kam. Warum die Commune in Paris nicht blieb und warum der Pro...
Peter Göring Am Himmel kleben die Vögel fest, drei Tropfen Blei schlagen durchs Geäst, finden ein Herz und bringens zum Stehn. Sag mir, welche Mutter ihn geboren hat, dass ich ihr sagen kann, er ist nicht umsonst gestorben.
Teilbarkeit Die Arbeit macht den Mensch zum Menschen. Wie seine Arbeit ist, so ist auch er. Die Verkäuferin, die mit dem Rad zur Arbeit fährt und dort verkaufen muss Ersatzteile für Autos. Der Stellvertreter, der nichts zu sagen hat...
Rot blühn die Rosen Rot blühn die Rosen, lass sie blühen, lass sie blühen, blühen. Rot blühn die Rosen, blühn im Garten, meine Liebe will nicht warten. Unter den Bäumen, unter den Zweigen möcht meine Liebe niemand zeigen. Unter den Bäumen, ...