1. Strophe:

Ich bin es müde mit dem Leid an meiner Hand zu gehen, auf meinem Weg nur bittre Zeit und nicht das Glück zu sehen. Immer als Trost den herben Wind und Vögel ohne Schwingen, die frieren und geschlagen sind; sie wagen nicht zu singen. Warte mein Lied, und hab´ Geduld, und Seele, halte nicht die Schuld, nun trink´ und singe wieder neu.

2. Strophe:

Ich lasse nicht mehr meinen Schmerz die Schmerzen aller zählen, und meine Stimme darf mein Herz nicht einen Tag mehr quälen. Ach, unsre Seele klagt sich wund und spricht dem Tod zu Munde. Armselig gehen wir zu Grund´, kommt unsre letzte Stunde. Warte mein Lied, und hab´ Geduld, und Seele, halte nicht die Schuld, nun trink´ und singe wieder neu.

weitere Lieder:

Pionierlied Wir bemühn uns, nur gute Zensuren zu kriegen. Und würden auch gern in den Weltraum fliegen. Wir schreiben viele Briefe nach Leningrad. Und winken jedem Sowjetsoldat. So sind wir, so ist ein Pionier, jawohl.
Frühlingszeit Spürst du nicht auch aus den Schloten der Rauch riecht heute anders, und das Kleid, das du trägst, scheint neu zu sein. Der Leute Gesichter sind nicht mehr gefroren. Es haben die Münder das Misstraun verloren, drei Fremd...
Teilbarkeit Die Arbeit macht den Mensch zum Menschen. Wie seine Arbeit ist, so ist auch er. Die Verkäuferin, die mit dem Rad zur Arbeit fährt und dort verkaufen muss Ersatzteile für Autos. Der Stellvertreter, der nichts zu sagen hat...
Der Frühling zündet die Kerzen an Der Frühling zündet die Kerzen an in den grünen Kastanienkronen, und die Wiesen sind gelb vom Löwenzahn und rot von Anemonen.
Der Film Ich sah einen Film aus Millionen Bildern, davon ist jedes Bild ein Tag. Schwarz-weiß oder Farbe? Ein jeder soll sehen den Film, wie er kann und mag. Ich sah ein paar Tage meiner Kindheit an, und ich sah, was war und ist....